Gartenhaus

Gartenhaus Praktische Hinweise für alle, die im Garten tätig sind. Neues aus der Gartenwelt. Jahreszeitliche Tipps zu anfallenden Pflegearbeiten im Garten.

Tipps und jahreszeitliche Hilfen findet man hier !Liebe Gartenfreude und Freundinnen: In jedem Boden schläft ein Garten. Anregungen und Hilfe bei der Gestaltung oder Ergänzung des eigenen Grüns an der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon.

Der Garten wird hier und da aufgeräumt, d.h. ich schneide nur ab, was niederliegt oder nicht gut aussieht. Außerdem möch...
08/09/2026

Der Garten wird hier und da aufgeräumt, d.h. ich schneide nur ab, was niederliegt oder nicht gut aussieht. Außerdem möchte ich meinen Freundinnen, den Nacktschnecken nicht noch zusätzliches Futter bieten, sie lieben angefaulte Blätter.
Außerdem schneide ich die Bodendecker wie Polsterphlox (Phlox sublata) oder Hornkraut (Ceratium) zurück. Man schneidet von den Rändern her ca. 1/4 bis 1/5 der Pflanze zurück. Dadurch verhindert man das Verkahlen. Die Stauden treiben wieder gut durch, sind kräftig und gesund. Diese Methode wende ich auch bei Goldoregano (origano) an, den ich als Bodendecker nutze.

Eine weitere nette, kleine Staude möchte vorstellen. Sie wirkt beinahe wie ein Gras, mit den schmalen Blättern, ist aber...
03/09/2026

Eine weitere nette, kleine Staude möchte vorstellen. Sie wirkt beinahe wie ein Gras, mit den schmalen Blättern, ist aber eine Staude. Das schöne daran ist: Sie blüht jetzt. Am Gehölzrand oder als Gruppe im lichtschattigen Beet, mit Nachbarn wie Hosta oder Farnen macht die Liriope, die Lilientraube eine gute Figur.
Sie hat keine besonderen Bodenansprüche, bildet mit der Zeit ansehnliche Gruppen, ohne lästig zu werden. Blühen die kleinen Blüten auf, die es in weiß und in zartlila gibt, kommen Insekten noch gerne zu Besuch. Also, eine kleine Alleskönnerin.

Zur Zeit beobachte ich genau, wer wie  gut mit seinem zugewiesenen Platz zurecht kommt. So muss ich feststellen, dass ei...
02/09/2026

Zur Zeit beobachte ich genau, wer wie gut mit seinem zugewiesenen Platz zurecht kommt. So muss ich feststellen, dass eine wunderbare Strauchrose, die ich gegenüber des Hauseingangs gepflanzt habe, sich nicht ganz wohl fühlt. Offensichtlich sind die großen Thuja und Wacholderbäume, die inzwischen eine Höhe von fast 20 Metern erreicht haben, zu dicht. Dazwischen ist der Zaun zum Nachbarn, die Stämme der Bäume fast direkt dahinter. Auch die Nachbarn sind verwundert wie schnell dreißig Jahre vergangen sind und wie groß die Bäume wurden. Aber niemand will sie weghaben, spenden sie doch auch zur ihrer Seite hin Schatten.
Zu beachten ist: Der Boden ist verwurzelt, das Wasser wird abgezogen, die Sonne kommt wunderbar von vorne, doch die Rose fühlt sich nicht wohl. Nun geht es auf die Suche, um ihr im Beet, im Rasen, an einer anderen Stelle einen Platz zu geben, an dem sie dann wieder üppig blühen kann.
Da ist nur ein Beispiel. Der zum Teil sehr heiße Sommer hat gezeigt, wo und was ich umpflanzen muss, um nicht zweimal am Tag gießen zu müssen. Das ist zuviel Arbeit und unnötiger Wasserverbrauch. Wir müssen uns anpassen, auch im Garten. Es gibt auch Erfolgsgeschichten: Einen japanischen Schneeballstrauch, der drei Jahre lang nicht mehr gut gedieh, nachdem er im ersten und im zweiten Jahr üppig geblüht hatte, sah ich nun keine Blüte mehr. Trotz ausgiebigem Wässern wurde er immer weniger.
Auch da hatte ich die Wurzeln der Nachbarn unterschätzt. Nun durfte der Strauch umziehen, an einen Platz, mit mehr Licht, mehr Raum. Immerhin hat er im Frühling an kleine Blüten gezeigt. Auch das Blattwerk treibt aus.
Wie gesagt, jetzt ist die richtige Zeit genau hinzuschauen, dann spätestens Ende September, Anfang Oktober können die Kandidaten umziehen, sich noch gut eingewöhnen und im Frühling starten.

Eine hübsche Aster schmückt zur Zeit zusammen mit Herbstanemonen verschiedene Plätze im Garten.  Die Aster heißt Veilche...
26/08/2026

Eine hübsche Aster schmückt zur Zeit zusammen mit Herbstanemonen verschiedene Plätze im Garten. Die Aster heißt Veilchenkönigin und blüht in einem zarten Lila. Sie wird ca. 50-60 cm hoch, liebt die Sonne, kommt in lichtem Schatten auch zurecht. Ohnehin beginnt nun die Zeit der Astern und später kommen dann noch die Chrysanthemen. Auch die Glattblattaster 'Alma Pötschke'zeigt schon erstes Pink.
Man kann mit all diesen Herbstastern, mit hohen und niederen Sorten die Blühsaison sehr verlängern, die Insekten freuen sich ebenfalls. Davon später noch mehr.
Kleine Erinnerung : Sind die Rosen gedüngt? Sie sollten vor Ende August versorgt sein, damit das Holz noch ausreifen kann, winterfest wird. Denn der Winter wird kommen. Die Ankündigungen sind zur Zeit furchterregend, ob es dann wirklich so wird, muss man sehen. Einige Maßnahmen kann man ergreifen, alles andere ist der Robustheit der Pflanzen überlassen. Noch ist es nicht soweit, noch erfreuen wir uns an der Sonne.

Vor kurzem hatte ich über die Untermieter an der Schuppentür kurz berichtet. Inzwischen geht der Sommer dem Ende zu, auc...
24/08/2026

Vor kurzem hatte ich über die Untermieter an der Schuppentür kurz berichtet. Inzwischen geht der Sommer dem Ende zu, auch die Aktivität der Wespen nimmt sehr stark ab. Sie sind längst nicht mehr so aktiv wie in den Wochen zuvor. Nur manchmal sitzt ein Wächter am Einflugloch, heute Morgen war auch dieses unbewacht. Eine Wespe kam allerdings sofort, als ich vorsichtig an den Bau klopfte. Das hat in den letzten Tagen dazu geführt, dass von innen ein oder zwei Insekten nachschauen kamen.
Im Winter werde ich das Nest abnehmen und mir die Architektur, die sehr beeindruckend ist, genau anschauen.
Auch andere nützliche Tierchen zeigen sich vermehrt auf einer Staude: Auf dem Bronzefenchel. In der Fachliteratur steht, dass sich dort der Schwalbenschwanz aufhält und frisst. Das konnte ich einmal beobachten, die Schmetterlinge waren nicht zu sehen. Nun haben die Marienkäfer die Staude regelrecht erobert. Alle Stadien des Wachstums kann man beobachten. Es wird auch fleißig für Nachwuchs gesorgt, auf einem anderen Ästlein findet die Verpuppung statt, ein Stück weiter sitzt eine Larve und macht sich über die Läuse her. Die Marienkäfer sind bunt gemischt, wobei die asiatischen im Augenblick die Oberhand haben.
Der Garten bietet noch viele Blüten, sodass nicht nur Wespen und Marienkäfer satt werden, sondern auch alle Arten von Honig-und Wildbienen, sowie Hummeln.

Der Sommer strebt seinem Höhepunkt zu: Die Abende sind warm, man kann, nachdem der Garten versorgt wurde, draußen sitzen...
10/08/2026

Der Sommer strebt seinem Höhepunkt zu: Die Abende sind warm, man kann, nachdem der Garten versorgt wurde, draußen sitzen und die Schönheit genießen. Fledermäuse schwirren regelmäßig nach Sonnenuntergang über die Beete, auch der Igel, manchmal mit Nachwuchs, ist ständiger Gast im Garten, was mich besonders freut.
Am Sitzpflatz haben wir Blumenrohr (Canna) in Kübel gepflanzt, im Herbst werden die Knollen herausgenommen und im Keller wie Dahlien überwintert, dann stecke ich Tulpenzwiebeln in die Blumenkübel, sie werden mit einem Draht abgedeckt, damit die Waschbären sich nicht bedienen. Im Frühling blühen dann Banja Luka Tulpen, die werden nach dem Abblühen herausgenommen und Canna findet dort Platz.
Nicht nur die Blüten, die einfach nur schön sind, sondern auch die großen Blätter finde ich sehr beeindruckend, sie spenden natürlichen Schatten, was tagsüber sehr angenehm ist.

Immer noch blühen einige der Taglilien: Gold -Else zum Beispiel, zeigt immer noch ihr kräftiges Gelb. Sie ist niedriger ...
03/08/2026

Immer noch blühen einige der Taglilien: Gold -Else zum Beispiel, zeigt immer noch ihr kräftiges Gelb. Sie ist niedriger als die anderen Taglilien, daher sehr gut für den Vordergrund geeignet. Und die große Blüte zieht die Blicke auf sich.
Was ist zu tun? Schnecken und Unkraut sind in Schach zu halten, die Rosen sind schon oder werden noch gedüngt, zu den Pfingstrosen und auch zu den Gehölzen gebe ich einige Hände voll Steinmehl und Hornmehl gemischt, durch vieles Gießen schwemmt man Nährstoffe wieder aus, also etwas nachfüllen tut leichten Böden und den Pflanzen gut.
Phlox blüht wunderbar die Funkien auch und die gelben Sonnenhüte (Rudbeckien) tun das ebenfalls schon seit. über vier Wochen. Immer wieder ist Wässern nötig, der Regen am Samstag war wunderbar, doch nun kommt wieder Hitze, da ist hier und da Wasser nötig. Am Abend mit lieben Menschen auf der Terrasse sitzen und in den üppigen Garten schauen, dabei die Fledermäuse beobachten, die über dem Garten hin und her sausen, das sind die schönen Seiten des Sommers!

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