10/06/2026
Guten Morgen ☕️
Gibt es bei euch auch Glühwürmchen?
Juni-Wildtierkalender — was zu sehen ist, wann man schauen sollte, wo man es findet.
Woche 1 (1.–7. Juni):
Glühwürmchen beginnen mit den ersten Lichtsignalen. Beste Beobachtungszeiten an feuchten Abenden nahe unmäher Randstreifen, etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang.
Jungvogel-Höhepunkt — Jungvögel auf allen Flächen. Kurze Schwänze, lautes Betteln, Elterntiere in der Nähe.
Junge Fledermäuse versuchen erste Flüge — unruhige Flieger in der Dämmerung sind Jungtiere.
Woche 2 (8.–14. Juni):
Glühwürmchen-Spektakel intensiviert sich. Mehrere Lichtsignale gleichzeitig auf einer Wiese.
Feldgrillen und erste Heuschrecken beginnen ihr Sommerkonzert — der charakteristische Dauerlaut des deutschen Sommers.
Ringelnatter-Eiablage in Komposthaufen, Mulch und faulenden Holzhaufen — bis zu 30 Eier pro Gelege. 🌿
Woche 3 (15.–21. Juni):
Sommersonnenwende (21. Juni). Längster Tag. Morgenkonzert erreicht sein letztes Höchstniveau.
Libellen-Artenvielfalt erreicht Höhepunkt an Teichen und Gräben.
Erste Sommergeneration Tagfalter schlüpft — Tagpfauenauge und Schwalbenschwanz in erster frischer Generation.
Woche 4 (22.–30. Juni):
Stieglitz beginnt endlich mit dem Nestbau — er wartet auf Distelwolle und Pappelwolle zum Auspolstern des Nests.
Post-Brut-Familiengruppen sichtbar — Amseln, Buchfinken und Meisen bewegen sich gemeinsam durch den Garten.
Heuschreckenchöre in voller Lautstärke. Feldgrillen singen auf Hochleistung. 🌿
HEUTE ABEND: Außenlichter aus (Glühwürmchen). Einen Bereich nicht mähen. Katze drinnen (Jungvögel). Vogeltränke auffüllen.
Die Vogeltränke ist jetzt am wichtigsten — Elterntiere baden zwischen den Fütterungsrunden, Jungvögel lernen zu trinken. Täglich nachfüllen.
Juni ist der lauteste Monat. Alles, was der Mai aufgebaut hat, läuft auf vollen Touren. 🐾