05/07/2026
Ja, wir kühlen jetzt auch Pools. 😅
Das Poolwasser hat 31 Grad und fühlt sich an wie eine Badewanne? Eure Wärmepumpe kann das lösen. Und bevor jemand "Energieverschwendung!" ruft: Lest kurz weiter.
Bevor die Kommentare kommen: Wir wissen, wie das klingt. Draußen 34 Grad, Energiekrise, und die Poolbranche empfiehlt, das Badewasser zu kühlen. Also reden wir kurz drüber, bevor ihr es tut.
Erstens: Eine Wärmepumpe erzeugt die Kälte nicht, sie pumpt nur Wärme aus dem Wasser in die Luft. Das ist derselbe Trick wie beim Heizen, nur umgekehrt. Aus einer Kilowattstunde Strom werden so viele Kilowattstunden Kühlleistung. Effizienter geht Abkühlung kaum.
Zweitens, und das ist der Punkt: Wir empfehlen das Kühlen vor allem in Kombination mit einer PV-Anlage am Dach. Genau an den Hitzetagen, an denen der Pool zu warm wird, liefert eure Anlage mittags mehr Strom, als das Netz überhaupt brauchen kann. Die Einspeisevergütung liegt bei ein paar Cent, manchmal ist der Überschuss praktisch wertlos. Diesen Strom in den eigenen Pool zu stecken statt ins volle Netz belastet niemanden. Im Gegenteil.
Und drittens: Zu warmes Wasser ist nicht nur unangenehm. Über 30 Grad frisst sich das Chlor selbst auf, Algen freuen sich, und die Poolfolie leidet auch. Wer kühlt, spart also Chemie.
Unsere Aquark Wärmepumpen (Mr. Oasis und Mr. Silence 30+) haben den Kühlmodus serienmäßig dabei, mit natürlichem Kältemittel R290. Ein Gerät, das im Mai heizt und im Juli kühlt.
Wie das genau funktioniert und was es kostet, steht hier:
👉 https://pooldoktor.at/pool-kuehlen.html
Fragen? Ab in die Kommentare. Auch die kritischen, versprochen.