12/06/2017
Hitze-Tipps für die Wohnung
Die Sonne kann im Sommer unerträglich werden, besonders wenn das Thermometer auf über 30 Grad steigt. Dann hilft nur noch die kalte Dusche. Was aber kann man tun, damit die eigenen vier Wände nicht zur Sauna werden? Wir geben Ihnen acht Anti-Hitze-Tipps, mit denen Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus kühl halten.
1. Mit Bettlaken-Trick kühlen
Um der Hitze zu trotzen, hilft es, handfeuchte Tücher oder Bettlaken mit hohem Baumwollanteil im Raum aufzuhängen. Die Stoffe werden zum Beispiel vor das Fenster oder über zwei Stühle gehängt. Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft Wärme entzogen. Man spricht auch von Verdunstungskälte.
2. Teppiche raus
Beim Kühlen der Zimmer helfen auch massive Fussböden. Denn sie nehmen die Wärme aus der Raumluft auf. Lose und schwere Teppichböden sollte man daher im Sommer wegräumen. Sie wirken wie eine Wärmedämmung und verhindern, dass der Boden Wärme speichert.
3. Sonnenschutz
Über die Fenster, selbst wenn sie geschlossen sind, kommt die Hitze am besten in die Wohnung. Um das zu verhindern, ist eine Beschattung von Aussen wichtig, damit die Wärme erst gar nicht in die Wohnung gelangt. Am wirkungsvollsten ist dabei ein heller, aussen angebrachter Sonnenschutz wie eine Jalousie oder Fensterläden
4. Lüften nur morgens und nachts
Das Querlüften in den Abend-, Nacht- und Morgenstunden ist eine effektive Massnahme um frischen Sauerstoff und kühle Luft in die Wohnräume zu bekommen. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken. Tagsüber sollten daher möglichst alle Fenster und Türen geschlossen bleiben.
5. Klimaanlage ist grosser Kostenfaktor
Unter allen Möglichkeiten, sich im Haus vor brütender Hitze zu schützen, ist ausser einer Wärmedämmung die Klimaanlage sicherlich die effektivste. Es gibt mobile Kleingeräte, die sich besonders dafür eignen, einzelne Zimmer zu klimatisieren. Grössere Ausführungen lassen sich an der Aussenwand anbringen und können auch mehrere Räume kühlen.
Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Klimaanlage viel Strom frisst und daher nicht nur in der Anschaffung für hohe Unkosten sorgt.
6. Überflüssige Elektrogeräte ausschalten
Elektrogeräte wie Computer, Fernseher, Spülmaschine und Fön produzieren Wärme. Geräte, die im Moment nicht gebraucht werden, sollten komplett abgeschaltet werden. Denn im Stand-by-Betrieb können sie immer noch Wärme abgeben.
7. Kochen mit bedacht
Möglichst wenig Hitze beim Kochen produzieren. Bei manchen Gerichten kann der Koch die Platten kurz vor Schluss ausschalten. Denn sie geben weiterhin Wärme ab. Kochen Sie Gerichte am Abend zuvor, die sie dann nur noch aufwärmen oder kalt essen können.
8. Eiskalte "Wärmflasche"
Gerade nachts, wenn man schlafen möchte, können die heissen Temperaturen unerträglich werden. Dabei ist aber laut Schlafexperten nur der Zeitpunkt des Einschlafens problematisch. Ist man erst einmal weggenickt, stört die Hitze auch nicht mehr. Als kühlende Erfrischung hilft auch eine Wärmflasche mit kaltem Wasser, die man einfach zwischen die Oberschenkel legt. Die Kälte verteilt sich dann über das Blutbahnsystem gleichmässig im ganzen Körper.