14/06/2026
Schon mal eine Zecke entdeckt?
Zecken gehören zu den bekanntesten Parasiten in der Schweiz. Sie halten sich bevorzugt in hohem Gras, Gebüschen und Waldrändern auf und warten dort auf einen vorbeikommenden Wirt.
👉 Das Problem dabei:Zecken können Krankheitserreger übertragen. Zu den bekanntesten gehören die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Während gegen FSME eine Impfung möglich ist, gibt es gegen Borreliose keinen Impfschutz.
❗ Wichtig:Wer sich in der Natur aufhält, sollte vorbeugen. Lange Kleidung, geschlossene Schuhe und zeckenabweisende Mittel können das Risiko eines Zeckenstichs deutlich reduzieren. Nach Aufenthalten im Freien sollten Körper und Kleidung gründlich kontrolliert werden.
🩹 So entfernt man eine Zecke richtig:
Die Zecke möglichst früh mit einer Zeckenkarte oder einer feinen Pinzette hautnah greifen und langsam gerade herausziehen. Anschliessend die Einstichstelle desinfizieren und die Stelle in den folgenden Wochen beobachten.
⛔ Was man nicht tun sollte:
Kein Öl, Klebstoff, Nagellack, Alkohol oder andere Hausmittel auf die Zecke geben. Die Zecke sollte auch nicht gequetscht oder herausgedreht werden, da dadurch zusätzliche Krankheitserreger übertragen werden können.
👨⚕️ Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?
Wenn sich um die Einstichstelle eine ringförmige Rötung bildet, grippeähnliche Symptome auftreten oder Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder neurologische Symptome entstehen, sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.
💡 Fazit:Zeckenstiche sind meist harmlos, sollten aber ernst genommen werden. Die richtige Vorsorge, eine korrekte Entfernung und das Beobachten der Einstichstelle helfen, gesundheitliche Risiken zu minimieren.