Wenn ich an “Leonardo da Vinci” denke kommt es mir vor, als ob man’s damals schon wusste was aus mir werden würde. Als Kind hielten meine Artgenossen ihre Eltern mit aufgerissenen Knie und Ellbogen auf Trab während meine, in Folge meiner Leidenschaft für Technik, um mein Leben besorgt waren. Diese Sorge erreichte ihren Höhepunkt als ich damals aus Teilen eines alten TV- und Radiogerätes einen Tesl
a-Transformator baute und damit Experimente mit Nachbars Tochter durchführte. Dabei richteten sich nicht nur ihre Haare von der elektrostatischen Aufladung auf. Auch die ihres Vaters als er davon erfuhr. Ich hatte Glück. Mich traf nie der Schlag. Meine Neugierde liess mich in zahlreiche Bereiche arbeiten. Daher liegen mein Kompetenzen breit gefächert im technischen sowie sozialen Bereich. Darin sammelte ich wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse. Ich absolvierte zahlreiche Aus- und Weiterbildungen im Bereich der Mechanik, Elektronik, Erwachsenenbildung und Arbeitsagogik sowie auch die höhere Fachprüfung (HFP). Ich brauche eine seelische Beziehung gegenüber dem was ich tue. Es gibt soziale und gesellschaftliche Themen welche mich zum nachdenken und handeln anregen. In unserer globalisierten und auf Effizienz getrimmten Wirtschaft leben wir eine ökonomisierte Ausrichtung von Allem. Egal ob es dabei um Menschen oder Güter geht. Mir fällt auf, dass uns diese Entwicklung insgeheim zum Verlust der Beziehung zu uns selber, zur Welt und zum Mitmenschen führt. Vor diesem Hintergrund ist mir bewusst geworden, dass unsere Kinder in eine Welt stehen in welcher die Wertschöpfung, die Wertvermittlung und Wertschätzung nach und nach verdrängt. Leo’s Werkstatt ist meine Reaktion darauf. Damit möchte ich eine konkrete Alternative schaffen mit dem Ziel, gegenüber mir, meinen Liebsten und der Gesellschaft einen Mehrwert zu schaffen.