16/06/2026
Die Glasrückwand war gestern. Oder etwa doch nicht?
Wer seine Küche plant, merkt schnell: Die Wahl der Rückwand ist keine Nebensache. Es ist die Entscheidung zwischen „praktisch abwischbar“ und „echtem Charakter“.
Aber Hand aufs Herz: Warum geben wir Tausende von Franken für eine edle Abdeckung aus, nur um dann an der Wand aufzuhören?
Viele unserer Kunden wagen heute den Schritt und ziehen die Arbeitsplatte einfach hoch.
Egal ob Naturstein oder Keramik: Diese durchgehende Optik ohne störende Fugen ist kein Luxus sie ist ein Statement für Ruhe und Design. Es wirkt wie aus einem Guss.
In rund 90 % unserer Küchen kommt nach wie vor Glas zum Einsatz. Warum? Weil kaum ein anderes Material so viele Möglichkeiten bietet. Farbe, Struktur, Motiv oder ein ganz individuelles Design mit Glas lässt sich praktisch jede Idee umsetzen. Dazu ist es pflegeleicht, langlebig und passt sich nahezu jedem Küchenstil an.
Wer es lieber etwas technischer mag, landet schnell bei Edelstahl.
Ja, es ist laut und man sieht jeden Fingerabdruck. Aber es ist ehrlich, hygienisch und gibt Ihnen das Gefühl, in einer Profiküche zu stehen.
Und was ist mit den Klassikern?
Plättli sind zurück. Nicht als langweiliger Fliesenspiegel aus den 80ern, sondern als handgefertigte Unikate, die Struktur und Leben an die Wand bringen.
Wer es warm und wohnlich will, greift zu Holz oder Vollkernplatten. Das Material schluckt den Schall und macht die Küche erst zum Wohnraum.
Die Frage ist also nicht, was technisch möglich ist. Davon verstehen wir in Worben genug. Die Frage ist: Wollen Sie eine Wand, die man einfach nur putzen kann? Oder wollen Sie eine Wand, die Sie jeden Morgen gerne anschauen?
Denn meistens ist die Rückwand genau das, was das Auge zuerst trifft, wenn Sie den Raum betreten.
Wie sieht es bei Ihnen aus?
Sind Sie Team „Pflegeleicht & Glas“ oder darf es bei Ihnen ein Material mit Ecken und Kanten sein?