26/02/2025
Hier einmal eine Verwendungsliste von Ersatzgeldern aus Mobilfunkmasten und Windrädern.
- Mit Saatgut habe ich mich abgefunden. Offenbar ist es doch sehr langwierig, auf natürliche Ausbreitung zu setzen.
- Grundstückserwerb ist nur ein Fünftel der Summe. Hier vertrete ich die Position, dass viele Maßnahmen wie Heckenpflanzen oder Streuobstwiesen überflüssig sind und der natürlichen Sukzession überlassen werden können, bzw. Streuobstwiesen nicht mehr Ziel des Artenschutzes sein können, da der Pflegeaufwand übergroß ist, die Nutzung ausbleibt und der ökologische Nutzen im Vergleich zu Weiden nicht überwiegt.
- Ebenso die 88.000 für die Umwandlung in Laubmischwälder. Hier genügt eigentlich die Holzernte und die natürliche Sukzession.
- Mehlschwalbentürme sind völlig überflüssige Fehlentwicklung. Extrem teuer, werden schlecht angenommen. Schwalben schrumpfen sich als Prädatoren und Kulturfolger auf eine natürliche Populationsgröße zurück, nachdem vor allem die offenen Misthaufen geschlossen wurden, die Fliegenzuchten waren. Ansonsten sind Schwalben genügsam und bauen ihre Nester dort, wo Nahrung ist. Wo die Nahrungsgrundlage fehlt, bringen Schwalbennisthilfen gar nichts. Zudem sind Mehlschwalben noch nicht bestandsgefährdet. Die Türme sind m.E. reiner Kitsch.
- 20.000 kostet die Entfernung des Riesenbärenklaus den Kreis Siegen-Wittgenstein. Eine ähnliche Summe fällt jedes Jahr an. Diese Kosten sollten den Gärtnereien und Baumärkten aufgebürdet werden, die diese Pflanze verbreitet haben.
- Für die effektivste Maßnahme schlechthin kamen nur knapp 800 Euro zusammen: Laichgewässer. Ein Teich ist die beste Insektennisthilfe, hält die Umgebung feuchter, zieht Vögel und Amphibien an. Würde von den Schwalbentürmen Teiche gebaut, es hätten allein die Schwalben schon mehr davon.