Gartenvielfalt

Gartenvielfalt Ich biete Gartenberatungen an, die folgende Ziele haben:
- Artenvielfalt
- Ästhetik
- Kostenersparnis
- Ersparnis von Arbeitsaufwand

Hier einmal eine Verwendungsliste von Ersatzgeldern aus Mobilfunkmasten und Windrädern. - Mit Saatgut habe ich mich abge...
26/02/2025

Hier einmal eine Verwendungsliste von Ersatzgeldern aus Mobilfunkmasten und Windrädern.

- Mit Saatgut habe ich mich abgefunden. Offenbar ist es doch sehr langwierig, auf natürliche Ausbreitung zu setzen.

- Grundstückserwerb ist nur ein Fünftel der Summe. Hier vertrete ich die Position, dass viele Maßnahmen wie Heckenpflanzen oder Streuobstwiesen überflüssig sind und der natürlichen Sukzession überlassen werden können, bzw. Streuobstwiesen nicht mehr Ziel des Artenschutzes sein können, da der Pflegeaufwand übergroß ist, die Nutzung ausbleibt und der ökologische Nutzen im Vergleich zu Weiden nicht überwiegt.

- Ebenso die 88.000 für die Umwandlung in Laubmischwälder. Hier genügt eigentlich die Holzernte und die natürliche Sukzession.

- Mehlschwalbentürme sind völlig überflüssige Fehlentwicklung. Extrem teuer, werden schlecht angenommen. Schwalben schrumpfen sich als Prädatoren und Kulturfolger auf eine natürliche Populationsgröße zurück, nachdem vor allem die offenen Misthaufen geschlossen wurden, die Fliegenzuchten waren. Ansonsten sind Schwalben genügsam und bauen ihre Nester dort, wo Nahrung ist. Wo die Nahrungsgrundlage fehlt, bringen Schwalbennisthilfen gar nichts. Zudem sind Mehlschwalben noch nicht bestandsgefährdet. Die Türme sind m.E. reiner Kitsch.

- 20.000 kostet die Entfernung des Riesenbärenklaus den Kreis Siegen-Wittgenstein. Eine ähnliche Summe fällt jedes Jahr an. Diese Kosten sollten den Gärtnereien und Baumärkten aufgebürdet werden, die diese Pflanze verbreitet haben.

- Für die effektivste Maßnahme schlechthin kamen nur knapp 800 Euro zusammen: Laichgewässer. Ein Teich ist die beste Insektennisthilfe, hält die Umgebung feuchter, zieht Vögel und Amphibien an. Würde von den Schwalbentürmen Teiche gebaut, es hätten allein die Schwalben schon mehr davon.

11/08/2024
Der Flächenverbrauch liegt nach wie vor um 50ha/Tag. D.h. was in einem Jahr an Windkraftanlagen zugebaut wird, ist nicht...
19/05/2024

Der Flächenverbrauch liegt nach wie vor um 50ha/Tag. D.h. was in einem Jahr an Windkraftanlagen zugebaut wird, ist nicht mal der Flächenverbrauch eines einzigen Tages.
Besonders unsinnig: Die Fläche, die für Energiepflanzen draufgeht. Ersetzt man einen Hektar Energiepflanzen durch FFPV, hat man einen ökologisch aktivierten und erheblich aufgewerteten Hektar Wiese, sowie 15-100 weitere freigesetzte Hektar Land, die man nicht mehr braucht. FFPV ist um den Faktor 15-100 mal effizienter als Energiepflanzenanbau.
Weitere Stellschraube: Wohnen. Die wachsende durchschnittliche Wohnfläche ist dabei ebenso ein Problem, wie die Ausrichtung der Einfamilienhäusern an den Selbstversorgerhäuschen mit Nutzgarten der 1950er. Heute sind diese Nutzgärten meist überflüssig, es wird Rasenfläche und Pools und Augengrün produziert. Dafür sollte keine Natur geopfert werden. Ein Rückbau von unnötigem Wohnraum und Gartenraum und Umwandlung in vielfach energieeffizientere Reihenhäuser mit angeschlossenem Naturraum ist dringend nötig.
Dritter Faktor ist der Verkehr. Auch wenn der Ausbau von Schiene und Radwegenetz verständlich ist, so fehlt doch völlig ein Rückbau des Straßennetzes, um die für die Klimapolitik absolut notwendige Reduktion von Privatautos planerisch in den Blick zu nehmen. Wer heute noch neue Straßen baut, ist Klimaleugner.

Die Studie bestätigt eine lange gehegte Kritik: Urban Gardening ist, in der aktuellen Form, klimaintensiv und ausschließ...
12/03/2024

Die Studie bestätigt eine lange gehegte Kritik: Urban Gardening ist, in der aktuellen Form, klimaintensiv und ausschließlich als pädagogische und therapeutische Maßnahme zu bewerben. Die Hochbeete und die damit einhergehende Bewässerung sind einfach sowohl Kostenfaktoren als auch Ressourcenverbrauch. Ich kenne das von manchen Projekten: Da fahren die Leute mit dem Auto zum Gemeinschaftsgarten, um dort ein paar Kohlköpfe heranzuziehen, die dann nicht mal jemand isst. Hochbeete benötigen Douglasie oder Lärche, Folien oder Noppenbahn, angefahrene Erde, Schrauben, etc. und alles wird oft nach wenigen Jahren aufgegeben oder abgerissen, weil das Holz doch modert, weil die Leute die Erde nicht auffrischen.
Urbanes Gärtnern ist nur auf dem Stand der gesellschaftlichen Produktionskräfte denkbar: Als Dachgewächshäuser auf großen Reihenhäusern, mit entsprechenden Fachkräften und Anbauflächen, und damit einhergehenden Produktivität. Meiner Rechnung zufolge könnten Dachflächen von fünf- oder mehrstöckigen Reihenhäusern durchaus die Bewohner*innen darunter mit vielen Gemüsearten wie Salaten vollversorgen. Allerdings sind dazu dann auch eine Vollzeit-Fachkräfte vonnöten, die sich rund um die Uhr um perfekt aussehende Pflanzen kümmern.

Obst und Gemüse aus Stadtgärten ist regional und saisonal. Damit es auch noch nachhaltig ist, sollten wir ein paar Aspekte beachten.

Das Bundesamt für Naturschutz stellt sich eine kommunale Biodiversitätsstrategie offenbar wie im Bild vor: Ein paar exot...
24/11/2022

Das Bundesamt für Naturschutz stellt sich eine kommunale Biodiversitätsstrategie offenbar wie im Bild vor: Ein paar exotische Gräser und Stauden, natürlich Sonnenhut, die Leute lieben Sonnenhut, und dahinter ein Rasen.
Es ist offenbar alles nicht so ganz ernst gemeint.
Erste Maßnahme einer ernstgemeinten Biodiversitätsstrategie: Sofortiger Stopp des Flächenverbrauchs.
Weitere: Drastische Senkung des Stickstoffeintrags, Umwandlung aller verfügbaren Flächen in einschürige Magerwiesen, Umstellung der Straßenrandpflege auf Balkenmahd und Nährstoffentzug, Vernässung und Anlegen von Kleinstgewässern, Erhalt und Ausweitung des Uraltbaumbestandes.

50 Euro kostet der "Beebrick" bei Manufactum. Er ist aus Beton und dürfte einen unterirdischen Dämmwert haben. Die Löche...
16/11/2022

50 Euro kostet der "Beebrick" bei Manufactum. Er ist aus Beton und dürfte einen unterirdischen Dämmwert haben. Die Löcher sind recht groß, die kleineren scheinen gar nicht wirklich durchzugehen, sondern nur angedeutet zu sein. Ob Beton gut angenommen wird, weiß ich nicht.
Es ist in jedem Fall völliger Unsinn und sollte nicht gekauft werden.


Es geht nicht darum, einzelne Wildbienen mit 12 oder 25 oder auch 1000 Bohrlöchern zu fördern, sondern Ökosysteme. Wildbienennisthilfen simulieren Totholz, Schilf, Holunder.
Zu den Löchern im Totholz gehören Käfer. Wir brauchen eine Ökologie, die versteht, dass wir nicht Käfer ersetzen können, um Wildbienen mal kurz und lokal eine Nistgelegenheit zu verschaffen, sondern dass wir Totholzreiche Wälder brauchen und Wiesen und Lichtungen, in denen nicht nur Wildbienen, sondern das gesamte Spektrum angemessen vertreten ist, von den Glasflüglern, die sich Gänge bohren über die Käfer, die Löcher machen und Pilzen, die von den Käfern gefressen werden bis hin zu den Parasiten, die von Wildbienen leben und den Spechten, die sich Wildbienenmaden holen, aber halt nie alle erwischen, weil das Totholz so verwinkelt und überall ist, dass die Spechtreviere gar nicht hinterherkommen.
Und wir brauchen eine Ökologie, die nicht 2,9 kg für 20 Nistlöcher über 800km weit durch die Gegend schippert.

https://www.youtube.com/watch?v=HWtTr2cLuIsEine exzellente Doku, die nicht schönt. Nachtfalter sind ein sehr guter Indik...
10/11/2022

https://www.youtube.com/watch?v=HWtTr2cLuIs

Eine exzellente Doku, die nicht schönt. Nachtfalter sind ein sehr guter Indikator für andere Arten. Ich persönlich habe immer gescheut, mich einzuarbeiten: Sehr viele Arten, Präparation und damit Materialkosten, nächtliche Arbeit, Hornissen, die elende Genehmigungspflicht.
Dennoch war ich immer wieder mal bei Nachtfängen dabei und kenne die Arbeit, die damit einhergeht: Nach einer langen Nacht noch einen Tag im Bauwagen mit dem Binokular alles durchbestimmen, katalogisieren, etc.
Wer Nachtfalter im Garten fördern will, macht Magerrasen, setzt auf Eiche, Birke, Weide, auf Brachflächen, auf Steine und Totholz, unter denen Puppen liegen können und vor allem: kein Außenbeleuchtung.

Wenn die Sonne über Hamburgs Dächern sinkt, machen sich die zwei jungen Männer mit Keschern, Lampen und Bestimmungsbüchern auf den Weg. Sie sind im Bann der ...

"Umweltministerin Thekla Walker, Grüne, und Landwirtschaftsminister Peter Hauk, CDU, haben im August eine neue Planungsg...
26/09/2022

"Umweltministerin Thekla Walker, Grüne, und Landwirtschaftsminister Peter Hauk, CDU, haben im August eine neue Planungsgrundlage für die Genehmigung von Windrädern veröffentlicht. Was wird damit erreicht?

Auf 124.000 Hektar Höhenlagen im Schwarzwald – die Größenordnung musste ich aus der zugehörigen Karte selbst berechnen – wird das Auerhuhn gegen Windkraft in Stellung gebracht. Die jetzt neu beworbenen 15.000 Hektar ohne Auerhuhn-Restriktionen werden dagegen nochmal in Fußballfelder umgerechnet und als Erfolg für die Energiewende verkauft. Tatsächlich wird der Bau neuer Windkraftanlagen an günstigen Standorten, und damit die Erzeugung dringend benötigter erneuerbarer Energie, massiv behindert."

Windenergie auf der Hornisgrinde, Schwarzwald: Das Auerhuhn ist vom Aussterben bedroht. Mit Windkraft hat das nichts zu tun, so Ornithologe Thomas Ullrich.

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