ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH

ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Sicherheitsberatungen & Sicherheitsmanagement (https://roteiv.de) Umfangreiches Angebot vom Sicherheitsscreening bis zu komplexen Sicherheitslösungen.

International im Hochsicherheitsbereich ausgewiesener Sicherheits- und Krisenberater, Fachgutachter und Organisator für ganzheitliche Sicherheitslösungen mit mehreren Geschäftsbereichen. Sicherheits-, Kommunikations- und Sonderschutztechnik einzeln oder im System auch im Internet www.roteiv-shop.de. Eigenständiger Bereich für Aus- und Fortbildungen: Anerkanntes und als Sicherheitsfachschule zertif

iziertes "ROTEIV-Bildungszentrum Berlin". Impressum:
ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH
Rhinstraße 137 A - Bürohaus RHIN-CENTER
D 10315 Berlin
Tel.: +49 (030) 5 45 54 83
Fax: +49 (030) 5 42 80 26
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Vertreten durch die Geschäftsführung:
Dr. jur. Lutz Viëtor
Diplom-Kriminalist (Univ.) und Hochschul-Pädagoge (FH)
Uwe Viëtor
BWL (FH), IDC Staff In­struc­tor

Handelsregister:
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg
Registernummer: HRB 65288
USt-IdNr. DE 812102906

Bankverbindung:
Hypovereinsbank Berlin
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Swift (BIC): HYVEDEMM488

Neue Homepage des ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin geht online! Nachdem unsere Homepage des Bildungszentrums https://www.r...
12/12/2024

Neue Homepage des ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin geht online!

Nachdem unsere Homepage des Bildungszentrums https://www.roteiv-bildungszentrum.de/ und weitere URL langsam in die Jahre gekommen war, stand 2024 eine Kompletterneuerung an. Immerhin sind wir seit vielen Jahren im Internet präsent, beginnend bereits in Lettland Ende der 90er Jahre. Die Ansprüche und auch die Möglichkeiten sind stetig gewachsen. Nach wie vor und weiter zunehmend ist das Internet eine Hauptform der Information und Werbung sowie Grundlage für Kontakte. Wir hoffen, dass die neue Ausfertigung den aktuellen Bedürfnissen entspricht und das vermittelt, was der bildungshungrige Interessent erwartet. Neben der Vorstellung der einzelnen Kurse und deren Einordnung in Kurskategorien werden wie bisher viele Informationen über die deutsche Sicherheitswirtschaft und die gewerberechtlich geregelten Basisqualifizierungen vermittelt. Dabei wird darauf geachtet, dass die bevorstehenden Kurseröffnungen im Mittelpunkt stehen und die weiteren Informationen aufgerufen werden können. Darauf bauen die Aufstockqualifizierungen, Weiterbildungen und Ausbildungen bis zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung auf.

Über 30 Jahre ROTEIV/ISG: Meisterausbildung, Umschulungen zur Fachkraft Schutz und Sicherheit, IHK-Sachkundeprüfung § 34a, Waffensachkundeprüfung, Arbeitsschutz- und Brandschutzausbildungen, Personenschutz- und Spezialkurse, AVGS-Coaching.

10/04/2024

Erneut zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015 und als Bildungsträger nach AZAV zugelassen

Die ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin mit dem ROTEIV®-Bildungszentrum und dem ROTEIV®-Onlineshop für Markensicherheitstechnik wurden im November 2023 erneut nach DIN ISO 9001:2015 für die kommenden 3 Jahre zertifiziert und das ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin zusätzlich als Bildungsträger nach AZAV für die folgenden 5 Jahre zugelassen. Damit fand ein längerer Überprüfungsprozess seinen erfolgreichen Abschluss. Immerhin wurde die komplizierte Zeit der vergangenen Jahre mit Corona-Epidemie und Flüchtlings- sowie Ukraine-Krise belastet.

Das war auch für ISG kein leichter Zeitraum. Sowohl der Bildungsträger mit signifikantem Rückgang der Kursinteressenten und Bildungsgutscheine als auch der Vertriebsbereich mit permanenten Liefer-, Transport- und Versorgungsproblemen waren von den Krisenfolgen betroffen. 2023 gelang es nun, die Wende wieder einzuleiten und in die Erfolgsspur zurück zu kehren. Ausdruck sind ein Umsatzwachstum in beiden Bereichen, die Zulassung neuer Bildungsmaßnahmen und ein Ausbau der Vertriebskategorien mit neuen Angeboten. Wir sind zuversichtlich, diesen Weg 2024 fortzusetzen und bedanken uns für Ihr Interesse an unseren Leistungen und die gewährte Unterstützung.

04/07/2023

Mehr als nur eine Lücke im Personenschutz: Behördenversagen beim Schutz des Bundeskanzlers Scholz offenbart ganzheitliche Sicherheitsprobleme bei Personensicherung, Objektsicherung und Transportsicherung

Welche Bedeutung haben in der Gegenwart der Personenschutz und die Personenschutzausbildung und mit welcher Konsequenz muss er umgesetzt werden? Bei einem Direktkontakt unautorisierter Personen mit einer Schutzperson liegt eine unmittelbare Gefährdung vor, wenn es nicht bereits ein Angriff ist und wir von einer Bedrohung sprechen. In Unkenntnis der Ziele eines Angreifers muss dessen Handeln immer konsequent unterbunden werden. Das erfordert ein Zusammenwirken vieler Beteiligter und ein aktuelles Ereignis offen-bart erhebliche Probleme bei der Organisation und Umsetzung des Personenschutzes in der Bundesregierung als ganzheitliche Aufgabe. Dabei geht es um mehr, als nur den unmittelbaren Personenschutz im Nahbereich, das Zusammenwirken aller Beteiligter muss in einem Sicherungskonzept geregelt, auf dieser Grundlage ausgebildet und trainiert werden. Bei der Dislozierung der Verantwortung zwischen mehreren Beteiligten, hier Bundeskriminalamt, Bundespolizei, Landespolizei und territorialer Objektschutz, dürfen keine rechts- und handlungsfreien Räume entstehen. Dies ist zu unterstellen und zu untersuchen, wenn ein Angriff auf die Schutzperson nicht verhindert wird. Das ist nun wohl geschehen und Auswertungsergebnisse sollten nicht zu lange auf sich warten lassen.

Am 24. Mai 2023 wurde der Bundeskanzler der viertgrößten Wirtschaftsmacht der Welt, Olaf Scholz, innerhalb des Flughafens Frankfurt am Main von einer unbekannten und unautorisierten Person mit direktem Kontakt „umarmt“. Nach Presseveröffentlichungen hat sich diese Person unbehelligt mit einem Privatwagen in die geschlossene Fahrzeugkolonne auf dem Weg zum Flughafen eingeschleust, mit dieser Fahrzeugkolonne den Flughafenbereich unkontrolliert betreten und sich nach dem ungehinderten Verlassen seines Fahrzeuges dem Bundeskanzler unbehelligt genähert und einen Direktkontakt hergestellt. Bei einem möglichen Angriff muss man mit dem Einsatz von Hieb- und Stichwaffen, Kontaktgift mit Kurzzeit- oder Langzeitwirkung, Anbringen „unsichtbarer“ elektronischer Überwachungstechnik u.a. Handlungen rechnen. Es kann aber „auch nur“ ein Test sein, möglicherweise gut verschleiert. Die schnelle Entschuldigung, der Bundeskanzler habe sich nicht bedroht gefühlt, ist unerheblich, er war es. Es gibt keinen Hinweis, dass mit der notwendigen Konsequenz der Kontakt unterbunden wurde. Eine freundliche Aufforderung, sich zu entfernen, gehört da nicht dazu. Ein direkter Kontakt muss immer als möglicher Angriff gewertet und ggf. unter Einsatz von Gewalt unterbunden werden. Das ist Gegenstand jeder seriösen Personenschutzausbildung und muss trainiert werden.

Allerdings wären das die letzten Mittel, weil bereits vorher in der Transport- und Vorfeldsicherung erhebliche Fehler gemacht wurden. Im Rahmen der Transportsicherung wäre das Einschleusen in eine geschlossene Kolonne ebenso zu unterbinden wie das Einfahren in den Sperrbereich eines Flughafens und das Verlassen eines unautorisierten Fahrzeuges. Das Versagen betrifft alle Bereiche der ganzheitlichen Sicherheitsorganisation und das gestattet die Frage nach Ausbildungsqualität, Trainingsintensität und vor allem auch der verbindlichen Regulierung über ganzheitliche Vorschriften, wie einer für alle Beteiligen verbindlichen Sicherungskonzeption. Verantwortlich dafür ist wohl das Bundesinnenministerium?

Die Erfahrungen von vergangenen Ereignissen belegen leider, dass bei derartigen komplexen Prozessen in Deutschland gern die Verantwortung verteilt wird und deren Bestimmung nicht leicht ist, siehe die Loveparade 2010 mit 21 Toten. Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist Waise. Das Ereignis und seine Aufarbeitung werden auch international aufmerksam verfolgt. Hoffen wir auf eine zeitnahe Bestimmung der politischen und der dienstlichen Verantwortung und auf schnelle Korrekturen der Fehler.

Die Personenschutzausbildung bei privaten Bildungsträgern in Deutschland kann mit der behördlichen Personenschutzausbildung nicht verglichen werden. Der Bedarf an privaten Personenschützern ist darüber hinaus überschaubar und konzentriert sich mehr auf die Personenbegleitung.

04/01/2022

Gedanken zum Neuen Jahr - Bedarf an Sicherheitspersonal wird 2022 weiter wachsen

Zu Beginn der Pandemie 2020 gab es eine temporäre Abnahme des Personalbedarfs in den Sicherheitsunternehmen und dem betrieblichen Werkschutz, verursacht durch den Einbruch vor allem beim Veranstaltungsschutz und den Serviceleistungen und den zeitweiligen betrieblichen Einschränkungen unter anderem durch Home Office. Diese Lage änderte sich bereits im 2. Halbjahr 2020 und stetig 2021 mit dem wachsenden Sicherheitsbedarf im Bereich der Impfzentren und den krisenbedingt zunehmenden speziellen Dienstleistungen mit Sicherungsbedarf. Dazu kamen auch wachsende Personalanforderungen im betrieblichen Werkschutz durch eine veränderte Sicherheitslage und die sehr wechselhaften Anforderungen im Zusammenhang mit reglementierten Veranstaltungen und pandemiebedingte Überwachungsaufgaben. Diese Entwicklung wird sich 2022 fortsetzen, der Personalbedarf ist weiter zunehmend und auch gebunden an höhere Qualifizierungsansprüche des Marktes. Nach wie vor gibt es darüber hinaus die Auswirkungen der altersbedingten Personalausscheidungen der umfangreichen Einstellungen in den 90er Jahren bei damals noch ausreichend vorhandenen qualifizierten Bewerbern. Diese Ausgangslage hat sich verändert sowohl bei den Marktbedürfnissen als auch den potentiellen Bewerbern und deren Voraussetzungen. Die stagnierenden und partiell abnehmenden Zahlen bei den Auszubildenden in die Sicherheitsberufe sind dafür nur ein Merkmal. Nach wie vor überwiegen die einfachen gewerberechtlich geregelten Gewerbezugänge nach § 34a GewO ohne dienstkundliche und fachspezifische Themen, seit über 10 Jahren permanent in Kritik gegenüber dem kritikresistenten DIHK, obwohl die IHK-Sachkundeprüfung formal zu einer Vielzahl von Einsatzrichtungen befähigt, ohne deren Inhalte auch nur zu streifen. Hier sind Änderungen übrigens jederzeit möglich.

Die Erfüllung der Personalanforderungen 2021 wurde im Laufe des Jahres immer komplizierter, was sich absehbar auch 2022 nicht verbessern wird. Die Gewöhnung an den geförderten Nachwuchs aus dem Kreis der Arbeitsuchenden stellte die Sicherheitsunternehmen vor völlig neue Herausforderungen, da über diesen Weg seit Mitte 2020 immer weniger ausreichend qualifizierte Bewerber den Weg in die Sicherheitsunternehmen fanden. Eine Ursache sind immer noch die Auswirkungen des Home Office bei den Fördermittelgebern und davon bedingt die abnehmenden direkten Kontakte zu den Arbeitsuchenden, eine Voraussetzung für Entscheidungen, die zu einem Bildungsgutschein führen. Letztlich gibt es dafür einen einfachen Gradmesser und das sind die ausgestellten Bildungsgutscheine für die einzelnen Qualifizierungsstufen und die haben 2021 extrem abgenommen. Die Sicherheitsunternehmen haben noch keinen stabilen Weg gefunden, diese Lücken eigenständig spürbar zu füllen.

Weiterhin erfolgt bereits seit 2020 eine Förderbeschränkung auf die Gewerbezugänge gem. § 34a GewO, die Unterrichtung und die IHK-Sachkundeprüfung, weil damit eine Vermittlung schnell möglich ist, die aller-dings ohne Perspektive erfolgt. Die vom Markt geforderten notwendigen Berufsausbildungen, Umschulungen und auch die Teilqualifizierungen werden spürbar vernachlässigt bei den Förderentscheidungen. Dadurch bedingt hat der Rückgriff auf unzureichend qualifizierte Subunternehmer zugenommen, was in der Regel nach den analysierten Entwicklungen auch mit kriminellen Auswirkungen verbunden ist.
(siehe dazu: WIK - Zeitschrift für die Sicherheit der Wirtschaft, Nr. 5, Oktober 2015, Das "Risiko Subunternehmer" in der Sicherheitsdienstleistung, Über die Möglichkeiten und akuten Gefahren bis hin zur Kriminalität beim Einsatz von Sub-Sub-Sub-Unternehmern)

Das mehrfach seit Jahren angekündigte, aber noch nicht einmal im Entwurf vorliegende Sicherheitsdienstleistungsgesetz wurde fast als „Heilsbringer“ in Richtung Anhebung der gewerberechtlichen Zugangsvoraussetzungen gesehen. So sicher ist das aber nicht, die notwendigen Veränderungen wären erheblich, eine Basisqualifizierung mit Gewerbezugang müsste zwingend mindestens 200 Stunden Grundausbildung vor einer IHK-Prüfung beinhalten. Konzentrieren wir uns 2022 deshalb zuerst auf die akuten Aufgaben, die Suche und Qualifizierung von Sicherheitspersonal und erweitern wie bisher die nicht geforderte, aber in der Regel vorgenommene, Vorbereitung auf die IHK-Sachkundeprüfung mit Dienst- und Fachkunde. ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin eröffnet im Februar und März 2022 entsprechend erweiterte Prüfungsvorbereitungskurse, Teilqualifizierungen und eine Umschulung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“.

16/10/2021

Der BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e.V. hat am 07. Oktober 2021 seine Jahreshauptversammlung in Saarbrücken wieder in Präsenz durchgeführt. Dabei wurden Gregor Lehnert als Präsident und einstimmig das gesamte Präsidium des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft von den Vertretern der Mitgliedsunternehmen wiedergewählt. Der BDSW vertritt inzwischen über 1.000 Mitgliedsunternehmen mit über 260.000 angestellten Sicherheitsmitarbeitern und einem Umsatz von ca. 9,2 Milliarden Euro im Krisenjahr 2021.

In der Veranstaltung erfolgten auch Würdigungen der langjährig in der Sicherheitswirtschaft tätigen Unternehmen und Unternehmer. Dazu zählten 2021 auch die ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin, die für ihr 25-jähriges Firmenjubiläum ebenso geehrt wurde wie der Geschäftsführende Gesellschafter Dr. Lutz Viëtor für 30-jährige Unternehmertätigkeit im In- und Ausland.

12/08/2021

CORONA und einige Negativfolgen in der Erwachsenenqualifizierung für die private Sicherheitswirtschaft

Quasi unvorbereitet über Nacht wurde seit Anfang März 2020 das gesamte Aus- und Weiterbildungssystem für die private Sicherheitswirtschaft schrittweise und fast unmerklich wie in so vielen Dienstleistungsbereichen auf ein Minimum reduziert und strukturell verändert. Bildungsträger verschwanden vom Markt oder konnten sich wahrscheinlich die BDSW-Mitgliedsbeiträge und die Bindung an Tarifverträge nicht mehr leisten und verzichteten auf die Zertifizierung als Sicherheitsfachschule. Das lag weniger an den Sicherheitsunternehmen und dem Werkschutz. Bei den Abnehmern ausgebildeter Sicherheitsmitarbeiter gab es zwar Bedarfsänderungen und im Veranstaltungsbereich mit den vielen Subunternehmern auch Insolvenzen und Ausfälle, der ständige Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf blieb modifiziert aber bestehen und hat sich inzwischen weiter entwickelt. Das echte Problem war und ist eine strukturelle Krise als Folge der fehlerhaften Organisierung des Zugangs in die Sicherheitswirtschaft.

Über Jahrzehnte gibt es nur einen für die Sicherheitsunternehmen kostengünstigen und deshalb favorisierten Weg, den geförderten Minikurs, genannt Unterrichtung und die geförderte IHK-Sachkundeprüfung mit ungeregelten Vorbereitungen und davon bedingt einer deutschlandweiten Durchfallquote von über 50 %. Diese geförderten Maßnahmen vor allem für Arbeitsuchende versorgten die Sicherheitsunternehmen mit minderqualifiziertem Personal, weil keine dieser Maßnahmen tatsächlich mit Dienstkunde auf die Sicherheitstätigkeit ausreichend vorbereitet und von DIHK und beteiligten IHK keine wirklichen Veränderungen angestrebt oder unterstützt wurden. Versuche gibt es seit 2008, die Fördermittel wirkungsvoller einzusetzen, leider ohne die Unterstützung des DIHK. ⇒ ⇒ ⇒

Die Defizite in der „Einstiegsqualifizierung“ erforderten wiederum weitere (geförderte) Bildungsmaßnahmen, um diese zu reduzieren. Durch die Regulierung des Gewerbezugangs im § 34a GewO mit Konzentration auf Minimalbefähigungen, die auch noch gefördert werden, gab und gibt es in den meisten Sicherheitsunternehmen nur eine beschränkte Bereitschaft, höherwertige Qualifizierungen, wie die Ausbildung in einen Sicherheitsberuf, selbst zu finanzieren. Die Strukturkrise bei den Sicherheitsunternehmen, Ausdruck sind u.a. mehrere tausend kleine Bewachungsunternehmen mit begrenzten Möglichkeiten, bedingt durch die leichten Zugangsmöglichkeiten als Sicherheitsunternehmer, begünstigt die Probleme bei den Zugangs- und Aufstiegsqualifizierungen. Wenn der Chef nur die Unterrichtung oder IHK-Sachkundeprüfung hat, sind höhere Qualifizierungen nur hinderlich!

Seit Anfang 2020 brach dieses zwar uneffektive, aber funktionierende System weitestgehend zusammen, weil aus den Arbeitsagenturen und Jobcentern durch das Home-Office signifikant weniger und wenn, dann nur auf die gewerberechtlichen Zugangsqualifizierungen ausgestellte Bildungsgutscheine für geförderte Kurse und Prüfungen bereitgestellt wurden. Dieser Zustand hält auch Mitte 2021 noch spürbar an. Am Ende zählt aber nur das Ergebnis und das sind derzeit weniger Förderungen mit Konzentration auf kurzfristige Ergebnisse, ohne Nachhaltigkeit. Das garantieren nur die Ausbildungen und Umschulungen zur Servicekraft und Fachkraft für Schutz und Sicherheit, die IHK-Abschlüsse als Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft sowie einige notwendige Spezialqualifizierungen, wie die behördliche Waffensachkundeprüfung, die Führerscheinprüfung B, Qualifizierungen als Hundeführer, im Geld- und Werttransport und im Handel.

Die Erwartungen richteten sich seit Jahren auf ein neues, erstes Sicherheitsdienstleistungsgesetz. Es sollte den § 34a GewO an die aktuellen Bedürfnisse anpassen und in dieser Wahlperiode verabschiedet werden, wird nun so schnell aber doch nicht kommen und die bescheidenen Ansprüche einiger Branchenvertreter erzeugen Sorge; eine echte Veränderung wird wohl gar nicht angestrebt.

19/05/2021

25 Jahre als selbständiges Familienunternehmen – Heute die Marken ROTEIV® und SicTec®

Im Mai 1996 wurde die bereits seit 1994 existierende ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH nach dem Ausscheiden eines Mitgesellschafters durch die Familie Viëtor (ROTEIV®) als unabhängiges Familienunternehmen neu gegründet. Zu diesem Zeitpunkt stand die internationale Beratungstätigkeit im Baltikum im Mittelpunkt, mehr als die Hälfte der monatlichen Beratungsmandate wurden vor Ort mit mehreren Ingenieuren realisiert. Basis waren eigene Unternehmen in Riga, Höhepunkt die Beratung der Staatsbanken von Lettland und Litauen auf ihrem Weg in die EU, der Präsidentialkanzlei von Lettland, die Generalauftragnahme Sicherheitstechnik bei der Deutsch-Lettische Bank, komplette Brandschutzlösungen im Hafen von Riga und die persönliche Sicherheit für einen Generaldirektor von Lukoil. Schmerzhafte Erfahrung sicher die Auseinandersetzungen mit mafiosen Strukturen einschließlich Entführung.

Seit Anfang 2000 hat sich der Wirkungsbereich nach 4 Jahren Projektbetreuung in Italien wieder nach Deutschland verlagert. Verantwortlich dafür waren Langzeitmandate bei ANTON SCHLECKER und HUGO BOSS, das Sicherheitskonzept für einen Landtagsneubau und sicher auch der Neuaufbau eines Bildungszentrums. ISG blieb dem deutschen Markt angepasst immer ein Familienunternehmen, wenn auch im Kleinen mit drei Geschäftsbereichen und das nun erfolgreich 25 Jahre.

ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin hat sich in 10 Jahren zu einer der wenigen mehrfach zertifizierten, AZAV-zugelassenen und eingeführten Sicherheitsfachschulen in Deutschland entwickelt, die auch die Corona-Krise bisher gut bewältigt hat.

Jüngstes Kind ist der ROTEIV®-Onlineshop für Markensicherheitstechnik als Kernstück eines sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich entwickelnden Vertriebsbereiches mit autorisierter Vertretung von BOSCH und weiteren über 30 Marken mit Sicherheits- und Schutztechnik. Hier liegt eine Zukunft durch die Verbindung mit Sicherheits- und Projektberatung.

Wir bedanken uns für die Glückwünsche und auf die nächsten Jahre.

04/01/2021

Sind verlässliche Voraussagen und Kursankündigungen 2021 überhaupt möglich?

In einem Wahljahr mit Bundestagswahl ist die regierende Politik in der Regel sehr optimistisch und die Opposition wird natürlich alles anders und besser machen wollen. Das zu werten und Schlussfolgerungen zu ziehen, ist schon kompliziert genug, zumal die immensen neuen Schulden alles wieder in Fragen stellen und da gibt es aber auch noch Corona. Für einen Bildungsträger sind alle diese genannten Komponenten und viele weitere wichtig, vor allem solide Rechtsgrundlagen für die private Sicherheitswirtschaft, das heißt endlich das versprochene Sicherheitsdienstleistungsgesetz, und eine verlässliche Förderpolitik, um gewerberechtlich geforderte Zugangsvoraussetzungen in die Bewachungstätigkeit auch sicherstellen zu können, weil die Interessenten in der Mehrzahl aus dem Kreis der Arbeitsuchenden kommen. Freie Stellen in der Sicherheitswirtschaft gibt es genug, was fehlt, sind qualifizierte Sicherheitsmitarbeiter. Zwar haben sich die Einsatzrichtungen in der Krise 2020 partiell geändert, nicht jedoch der Bedarf. Mit der Corona-Pandemie hat sich auch in der privaten Sicherheitswirtschaft vieles verändert. Was jedoch geblieben ist und sich auch neu herausgebildet hat, sind freie, derzeit nicht vermittelbare Stellen, weil bei Interessenten die Zugangsvoraussetzungen und höheren Fachqualifizierungen fehlen und immer mehr Kurse ausfallen. Diese erfordern sowohl IHK-Prüfungen als auch entsprechende Vorbereitungen. Beides ist nur unter bestimmten Bedingungen möglich, Prüfungen wurden bereits abgesagt und Förderzeiträume auch vorzeitig abgebrochen, ohne Alternativen zu prüfen.

Der Corona-Virus wird darauf allerdings keine Rücksicht nehmen. War es in den vergangenen Jahren möglich, AZAV-zugelassene und förderbare Prüfungsvorbereitungskurse ganzjährig im Monatsrhythmus zu planen und bisher beim ROTEIV©-Bildungszentrum auch zuverlässig durchzuführen sowie zu überdurchschnittlichen Prüfungsergebnissen zu führen, bedarf es 2021 wahrscheinlich sehr operativer Anpassungen an die Pandemie-Lage und die davon bestimmten Regeln. Wir sind auf derartige auch kurzfristige Veränderungen einschließlich alternative Lern- und Unterrichtsmethoden vorbereitet. Das betrifft auch die genauso dringend benötigten Fortbildungen und Ausbildungen zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“. Neu 2020 haben wir AVGS-geförderte Coaching-Maßnahmen in unser Programm aufgenommen, um bereits vor einer möglichen Förderung Interesse und Eignung für die Sicherheitswirtschaft, die vielfältigen konkreten Einsatzrichtungen und die dazu tatsächlich benötigten Bildungsmaßnahmen festzustellen, die Chancen des richtigen Bildungsweges zu bestimmen und entsprechend auch zu motivieren. Wir konnten damit 2020 beginnen, Bedarf und Interesse liegen vor. Ein Ziel besteht damit auch in der Verhinderung vorzeitiger Abbrüche. Gehen wir dieses Jahr gemeinsam an.

17/12/2020

Sicherheitswirtschaft mit zu geringen Ansprüchen an ein neues Sicherheitsdienstleistungsgesetz

Eigentlich sollte das erste Sicherheitsdienstleistungsgesetz in Deutschland bereits vorliegen und damit der Sicherheitswirtschaft eine solide, wesentlich verbesserte Grundlage für Ihre systemrelevanten Sicherheitsdienstleistungen liefern. Es gibt sicher viele aktuelle Gründe für eine Verzögerung, die aber auch eine Chance sind, notwendige Ziele und Inhalte aus Sicht der Dienstleister als Forderungen zu formulieren und auch zu begründen. Denn Gründe für nachhaltige Veränderungen werden gerade in der derzeitigen Krise immer sichtbarer.

Nun gibt es zwar wohl mehrere formulierte Vorstellungen zu diesem Gesetz die - soweit bekannt - aber die Chance, echte Veränderungen zur Überwindung der Langzeit-Strukturkrise der privaten Sicherheitsdienstleister vorzuschlagen, nicht wahrnehmen. Letztlich ist es mehr eine Zusammenführung des Ist-Zustandes, derzeit in der Gewerbeordnung u. a. Rechtsvorschriften zu unübersichtlich verteilt. Ist es doch der § 34a der Gewerbeordnung, der eine wesentliche Ursache der Struktur- und Qualifizierungsprobleme ist, die sich durch einen sehr einfachen Gewerbezugang, mehrere tausend minderqualifizierte Kleinstunternehmen und selbständiges Sicherheitspersonal, ausgerichtet fast ausschließlich auf Subunternehmeraufgaben und durch unzureichende Basisqualifizierungen auszeichnet. Ohne erheblich verbesserte qualitative Anforderungen an eine anwesenheitspflichtige Basisqualifizierung von mindestens 200 Stunden und analog höhere Ansprüche an den Sicherheitsunternehmer wird sich nicht wirklich etwas ändern. 200 Stunden war bereits vor Jahren die Empfehlung des europäischen Dachverbandes des privaten Sicherheitsgewerbes CoESS an die europäischen Sicherheitsdienstleister und das hat sich in anderen Gewerken, wie der Pflege, bewährt.

Das kann man durchaus mit einem IHK-Abschluss verbinden, aber nicht die Vorstellungen von IHK und DIHK, die mit dem derzeitigen Zustand wohl zufrieden sind, sollten notwendige Entscheidungen bestimmen, sondern die Ansprüche und Forderungen des veränderten Marktes, vor allem die Sicherheitslage und die wachsenden Ansprüche an die private Sicherheitsdienstleistungen. Inhaltliche Veränderungen an Unterrichtung und IHK-Sachkundeprüfung werden bereits seit 2008 vom DIHK gefordert; erfolgt sind marginale Korrekturen und verändert haben sich die Gebühren.

Unterrichtung mit 40 Stunden anspruchsloser Anwesenheit und ohne Dienstkunde oder IHK-Sachkundeprüfung ohne jede Pflichtvorbereitung, angebotene freiwillige Vorbereitungen oftmals thematisch ausgerichtet auf eine 50 %ige Bestehensquote, und keine Prüfungsfragen zur Dienst- und Fachkunde sowie zur Gründung und Führung von Unternehmen, trotzdem kann man mit dieser Prüfung dann ein Sicherheitsunternehmen gründen, sind weit weg von diesen Ansprüchen. Wie in jedem anderen Beruf auch müssen praxisrelevantes Wissen und Können vermittelt, angeeignet und praktisch erprobt werden.

15/12/2020

Überprüfungsaudit mit DIN EN ISO 9001:2015 und AZAV-Zulassung erfolgreich bewältigt

Gerade in einer Krise ist es wichtig, bewährte Qualität sicher zu stellen, denn es geht um die Zukunft und das Gespenst der „Generation Corona“. Qualifizierung ist eine Grundvoraussetzung für die persönliche Entwicklung und in einigen Jahren ist es für die persönliche Bewertung unerheblich, was da früher 2020 und 2021 einmal hinderlich war. Am Ende zählt nur das Ergebnis, was man einsetzbar vorweisen kann. Deshalb war und ist es für das ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin so wichtig, dass alle angebotenen Leistungen auch unter schwierigen Bedingungen wie seit Jahren qualifiziert erfolgen. Mit diesem Ziel wurde auch 2020 das Qualitätsmanagementsystem der ISG International tätige SICHERHEITSGESELLSCHAFT mbH Berlin in einem Audit geprüft und bestätigt, dass die Forderungen des geprüften Standards ohne Abweichungen erfüllt werden. Wiederum wurde auf die „sehr hohe Fachkompetenz“ der Mitarbeiter verwiesen.

Beim ROTEIV®-Bildungszentrum Berlin wurde die 100%ige Bestehensquote bei den letzten zwei Umschulungsprüfungen zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ hervorgehoben. In die Überprüfung einbezogen waren als Partner die Schießstätte in Rüdersdorf für die Waffensachkundeprüfung und Schießausbildung, der Flugplatz in Mühlberg für die Personenschutzausbildung und das Fahrsicherheitstraining sowie die neue Fahrschulpartner, der selbst AZAV-zugelassen ist, für die Fahrschulausbildung mit Prüfung Klasse B.

Beim Vertriebsbereich mit dem ROTEIV®-Onlineshop für Markensicherheitstechnik wurde auf die seltene Reklamationsquote von 0,1% und die zeitnahe Ausführung der Bestellung verwiesen. Hervorgehoben wurde die Einführung eines neuen Onlineshops 2020 trotz Corona-Krise.

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Berlin
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