18/02/2022
"Von der energetischen Holznutzung ist deshalb aus Klimaschutzgründen abzuraten, insbesondere dann, wenn brennstofffreie erneuerbare Alternativen zur Raumwärmebereitstellung zur Verfügung stehen, wie z.B. Wärmepumpen oder Solarthermie."
Liebes Umweltbundesamt,
wir sind gerade dabei, mit staatlichen Zuschüssen von bis zu 55% alte Öl- und Gasheizungen u.a. gegen Pelletheizungen auszutauschen - und nun sagst Du uns und den klimabeflissenen Bürgern, die trotz der Fördermittel noch einen Haufen Geld in diese Sache investieren, dass wir wieder alles falsch machen.
Es geht Dir um die Feinstaubbelastung - ok... Wir haben Biomasseheizwerke mit Elektrofiltern ausgestattet, Pelletheizungen mit hocheffizienten Feinstaubfiltern. Und jetzt werden sie mit alten Holzöfen in einen Topf geworfen?
Ich komme mir verhöhnt vor, wenn die EU gleichzeitig Erdgas als umweltfreundlich verkaufen will und versucht wird Atomkraft wieder gesellschaftsfähig zu machen. Solange Kohle subventioniert wird und unser Strom nicht zu 100% grün ist, sind Wärmepumpen & Co zumindest in der Altbausanierung keine Alternative.
Zur von Dir ebenfalls als Alternative vorgeschlagenen Solarthermie: Bewege Deinen fernwärmeverwöhnten Großstadthintern bitte mal hinaus und schau Dir die Realität an einem verregneten Februartag an!
Mit vorzüglicher Hochachtung,
einer aus der Praxis.
Auch bei einem Pelletofen auf den Umweltschutz achten. Aber eigentlich ist Holz zu wertvoll zum Verheizen. zum Vergrößern anklickenHolzpellets: Auch bei Holzheizungen muss auf Umweltschutz geachtet werden!Quelle: tchara /fotolia.de 01.02.2022 164 Inhaltsverzeichnis Unsere Tipps Gewusst wie Hinterg...