07/08/2024
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Wir lieben das Gärtnern, trotz schmutziger Fingernägel und Rückenweh, denn es entschleunigt und macht uns happy. Wenn ich meine Hände in die Erde stecke und den Duft einatme, ist es, als würde ich eine Pause von der hektischen Welt da draußen machen und wieder zu meinen Wurzeln zurückkehren. Dieses Gefühl der Verbundenheit ist einfach unbezahlbar.
Schon gewusst? Ein altes Sprichwort sagt: „Willst du ein Leben lang glücklich sein, leg einen Garten an.“ Beim Unkraut jäten, Setzlinge pflanzen oder Gießen kann man den Gedanken freien Lauf lassen oder einfach nur den Moment genießen. Diese ruhigen, sich wiederholenden Tätigkeiten sind wie eine Form der Meditation und helfen, Stress abzubauen und die Gedanken zu ordnen. Beim Gärtnern blüht nicht nur unser Garten, sondern auch unsere Seele auf.
In einer digitalisierten, automatisierten Welt sehnen wir uns danach, wieder selbst anzupacken. Diese Sehnsucht lässt sich wunderbar im eigenen Garten stillen – oder sogar auf dem Balkon. Selbst gezogenes Obst und Gemüse oder bunte Blumen – wir sehen direkt, was unsere Hände geschaffen haben und spüren die Natur ganz nah.
Außerdem lehrt es Geduld: Was man heute sät wird in einigen Monaten oder Jahren Früchte tragen. Wir lernen, dass es sich lohnt, zu warten. Und wenn wir dann endlich die Früchte unserer Arbeit genießen können, ist die Freude umso größer.
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Fotos: nicoleschaefer.fotografiert