02/02/2026
Montana Schulze gewinnt mit ihrer Masterarbeit „Sozialgerechte Bestansentwicklung – Transformation“ statt Verdrängungden ersten Preis des NRW.BANK.Studienpreis „Wohnen&Stadt“. Die Arbeit beschäftigt sich mit den negativen Auswirkungen von Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen. Gerade in Bezug zur klimagerechten Stadtentwicklung und sozialer Gerechtigkeit ist die Arbeit in besonderem Maße aktuell. Sie analysiert die sozialen Folgen energetischer Modernisierungen auf drei Ebenen: der persönlichen Ebene (emotionale Belastung, finanzielle Sorge), der Wohnungsebene (Mietsteigerungen, Verlust vertrauter Wohnbedingungen) und der Nachbarschaftsebene (sozialer Strukturen, Entwurzelung). Die Arbeit zeigt, wie wichtig sozial flankierende Strategien und integrierte Maßnahmen sind, damit soziale Stabilität und Teilhabe gesichert bleiben. Betreut wurde die Thesis von Prof. Martin Hölscher (TH OWL) und Prof. Dr. Thorsten Erl (Uni Siegen). Herzlichen Glückwunsch, Montana Schulze! Weitere Preise gingen an Theresa Stein, RWTH Aachen, Emelly Klaasen, TU Dortmund, Leon Reekers,TU Dortmund, auch Ihnen gelten unsere Glückwünsche.