08/01/2026
Um möglichst sensibel vorgehen zu können, begannen wir mit einer detaillierten Bestandserfassung, in der wir das Gebäude nicht nur als Ganzes, sondern auch in seinen einzelnen Bauteilen betrachteten und uns mit den Strukturen und Werten auseinandersetzten.
Im Sinne der nachhaltigen Bewahrung der gestaltprägenden Elemente wurden beispielsweise die historischen Holzfenster durch den Austausch von Verglasung und Dichtungen ertüchtigt und deren äußere Steingewände bewusst nicht überdämmt. Im Innenraum wurden die vorhandenen Holzböden, die historischen Türen sowie die Holztreppen sorgfältig aufgearbeitet und alle Oberflächen dezent gestaltet.
Zusätzlich schafften wir im Erdgeschoss mit wenigen Eingriffen spannende Sicht- und Wegeverbindungen innerhalb der Räume und zum Garten hin. Ein zentrales Element ist das neue Gartenfenster mit Sitznische: Ein zuvor unscheinbarer Nebenraum wird nun räumlich nutzbar und öffnet mit seinem Blick auf den Garten die Schwelle zwischen Innen und Außen.