Architekturbüro Steffani Ilmenau

Architekturbüro Steffani Ilmenau Impressumm: Inhaber E.-J. Steffani, Architekt Dipl.-Ing.(FH), Architektenkammer Thüringen Nr. 1918-

30/01/2017

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09/06/2013

Die unermesslichen Schäden, die das Hochwasser in Deutschland anrichtet, machen uns betroffen. Wir prüfen Möglichkeiten, den Besitzern zu Hilfe zu kommen. Zunächst haben wir gespendet. Wer das auch tun möchte kann diese Nummer anrufen: gemeinsam gegen die Flut: mdr 01802252530

23/04/2013

Woche der erneuerbaren Energien im Ilm-Kreis gestartet
Am Montag begann die 16. Woche der erneuerbaren Energien im Ilm-Kreis. Bis Sonntag wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, die besonders auch das Thema regionale Energie in den Mittelpunkt rücken.
Von Berit Richter

Blick in den Ratssaal des Arnstädter Rathauses während der Eröffnung. Fotos (3): Berit Richter

Moderator Ralf-Uwe Beck (r.) im Gespräch mit Erdmann-Johannes Steffani, Landrätin Petra Enders und Arnstadts Bürgermeister Alexander Dill.

Horst Brandt sprach von den Erfolgen der Kommunalisierung.
Arnstadt - Es war 13.28 Uhr, als Erdmann-Johannes Steffani, Vorsitzender des Energie- und Umweltpark Thüringen e.V. (EUT) als einer der Organisatoren, und Landrätin Petra Enders als Schirmherrin die Worte sprachen: "Die Woche der erneuerbaren Energien ist eröffnet." Bis zum Sonntag wird es Vorträge, Workshops und Informationsveranstaltungen rund um regenerative Energien geben. Besondere Höhepunkte werden der Schulenergietag am Mittwoch in Ilmenau und tags darauf die Einweihung des Ilmenauer Bürgerkraftwerkes sein.

Die Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto "Von uns. Für uns. Für unsere Zukunft." Wenn die Organisatoren, zu denen auch die IG Stadtökologie Arnstadt gehört, auch auf viel Bewährtes setzen, gibt es doch einige Neuheiten. "Neu ist, dass wir für den Mittwoch so viele Anmeldungen haben, dass drei statt des einen geplanten Busses fahren müssen", freute sich Steffani über die gewachsene Resonanz des Schulenergietages. "Das ist toll, da freuen wir uns."

Neu ist auch die Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Ilmenau. "Dort werden Veranstaltungen stattfinden. Wir wollen unsere Strahlkraft auch auf die Universität ausdehnen", so der Architekt weiter. Bisher seien dort die Veranstaltungen der Woche noch nicht so bewusst wahrgenommen worden. Dies soll sich nun ändern. Generell gelte: "Es ist ein schönes Programm."

Enders: kommunale Hand

Petra Enders, die allen Organisatoren dankte, begrüßte derweil das Motto der Woche. "Wir müssen Energie in kommunale Hand, in Bürgerhand geben", sagte sie. Weshalb sie sich besonders auf die Einweihung der Photovoltaikanlage der Bürgerkraft Thüringen e.G. in Ilmenau freue. Für alle Veranstaltungen hoffe sie auf rege Beteiligung. Auch Arnstadts Bürgermeister Alexander Dill betonte, dass künftig die Kommunen bei der Energiefrage eine wichtigere Rolle spielen müssten.

"Wir haben schon einiges gemeinsam auf den Weg gebracht", sagte Enders anschließend mit Blick auf das Ziel, den Ilm-Kreis "zur Modelregion erneuerbare Energien zu entwickeln. Sie nannte die Potenzialstudie erneuerbare Energien und den geplanten Energiemanager, der unter anderem Kommunen beraten soll. Wichtig sei aber auch, sagte sie mit Blick auf den Schulenergietag, dass man die Kinder und Jugendlichen für erneuerbare Energien interessiere.

Unvermeidlich war, gestern einige Gedanken an die Zukunft von Bosch Solar in Arnstadt zu richten. "Wenn wir uns der Frage nach erneuerbaren Energien stellen, dann ist es wichtig, dass hier auch Solarmodule produziert werden. Es geht darum, dass wir hier produzieren, erzeugen und verbrauchen", betonte Petra Enders. Man solle die Woche nutzen, "sich solidarisch mit den Bosch-Beschäftigten zu zeigen", forderte Enders auf. Arbeitsplätze und Lebensmittelpunkte sollten erhalten bleiben.

Ins Leben gerufen war der deutschlandweite Tag der erneuerbaren Energien, aus dem im Ilm-Kreis die Woche hervorging, einst in Erinnerung an die Atomkatastrophe in Tschernobyl. "Es ist wichtig, die Erinnerung wach zu halten", sagte Erdmann-Johannes Steffani, aber man müsse auch schauen, "was können wir hier regional tun, mit Kommunalisierung und Regionalisierung." Enders erinnerte an ihr Engagement gegen die 380-kV-Leitung. Wenn die Bundesregierung mitteile, dass darüber auch Atomstrom aus Kaliningrad geleitet werden solle, dann "müssen wir versuchen, dies zu verhindern". Man brauche "dezentrale Energieerzeugung vor Ort", so Enders weiter, also eine Energiewende, die diesen Namen auch verdiene.

Erfolgreicher Prozess

Dass ein verstärktes Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien künftig auch für die Eon.Thüringer Energie (ETE) ein Thema sein könnte, erklärte Horst Brandt in seinem Referat eher nur am Rande. Vor allem berichtete der Bürgermeister von Langewiesen und Aufsichtsratsvorsitzende der Kommunalen Energiebeteiligungsgesellschaft Thüringen (KET) vom mitunter schwierigen, letztendlich aber erfolgreichen Prozess der Kommunalisierung des Energieunternehmens. Es sei der richtige Schritt gewesen, betonte Brandt. Nicht nur um 1262 Arbeits- und 135 Ausbildungsplätze zu sichern, sondern vor allem auch um das Mitbestimmungsrecht der Kommunen zu erhalten.

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