03/02/2025
Tipps: Kosten sparen durch richtiges Heizen
Preisteigerungen für Heizenergie machen effektive Einsparungen erforderlich. Jedes Grad weniger spart bereits 6 % Energie. Nachts und bei mehrstündiger Abwesenheit sollte die Heizung ausgeschaltet oder auf minimale Stufe eingestellt werden. Elektrische Thermostate an Heizanlagen oder Heizkörpern (Thermostat aus dem Baufachhandel auf Ventilgewinde schrauben) lassen sich programmieren oder per App steuern
Die Wärmeabgabe durch Heizkörper sollte nicht durch Gegenstände oder Vorhänge behindert werden. Elektroheizgeräte wie Heizlüfter eignen sich aufgrund der Kosten nur für Ausnahmefälle. Heizungs- und Warmwasserrohre sollten wärmeisoliert und Heizkörper an der Außenwand mit einer Dämmplatte oder -folie hinterfüttert sein. Fenster sollten über hohe Dämmwerte (möglichst Wärmeschutzverglasung) verfügen sowie fest und dicht schließen. Der Anpressdruck lässt sich über das Drehen der Rollzapfen im Rahmen regulieren.
Regelmäßiges Entlüften der Heizkörper (Ventil seitlich oben) vermeidet zusätzlich Energieverluste. Wichtig ist, den Druck im Heizungskreislauf durch regelmäßigen kontrollierten Wasserzulauf aufrechtzuerhalten. Zudem sollte die Umwälzpumpe, die im Schnitt 10 % des Stroms eines Haushalts verbraucht, möglichst sparsam und auf der geringstmöglichen Stufe laufen (alte Pumpen evtl. austauschen, bis ca. 80 % Ersparnis, staatliche Förderung) und in heizfreien Zeiten ab mehreren Stunden (z. B. von 1-6 Uhr) über eine Zeitschaltuhr abgeschaltet werden.
Fachbetriebe sollten die Heizungsanlage regelmäßig warten und einstellen (auch: hydraulischer Abgleich = Abstimmung aller Komponenten aufeinander, staatliche Förderung). Ob Gas, Öl, Holzpellets, Nachtspeicher oder Wärmepumpe: Je moderner und besser gewartet, desto sparsamer läuft die Anlage. Für die Erneuerung alter Heizungsanlagen in Verbindung mit Dämmmaßnahmen stehen staatliche Kredite und Zuschüsse bereit.
Tipp: Mit unserem Smart-Home-System Somfy TaHoma ( https://www.schmidt-markisen.de/smart-home.html ) lassen sich Geräte im Haus von jedem Ort der Welt ganz einfach überwachen und steuern. Dazu wird die TaHoma-Box einfach an den hauseigenen Router angeschlossen. Damit können alle io-homecontrol-fähigen Systeme wie Heiz- und Klimatechnik, Rollladensteuerung, Sonnenschutz, Fenster, Tore, Kameras oder Sound damit verbunden werden. Der klare Energievorteil: Durch automatisiertes Hochfahren, Drosseln bzw. An- und Abschalten von Beleuchtung, Klimatechnik und Heizung werden die Systeme nur dann aktiv, wenn sie benötigt werden – unter anderem zeit-, licht- oder temperaturabhängig. Dies spart ebenso Energie wie das automatische Schließen von Rollläden – jahreszeitabhängig als Wärme- oder Sonnenschutz. Die Fenster- oder Lüftungsautomatik lässt im Sommer kühle Nachtluft in die Räume, während sie im Winter durch kurze Lüfteinheiten für Frischluft sorgt.
Bild: iStock - ivansmuk