KGV "An der großen Eiche"

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Kleingärtnervereins "An der großen Eiche" e.V.

Im Jahr 1932 kommt es zum Zusammenschluss der „Schachtgärten am Teich“ und der „Erwerbslosengärten“. Es entsteht der Gartenverein „An der großen Eiche“ Laut einer Urkunde vom 11. November 1933 sind die Bewirtschafter der „Erwerbslosengärten“ infolge der Neuorganisation des deutschen Kleingartenwesens aus der Siedlung Johannishöhe ausgeschieden und haben sich mit den „Schachtgärten am Teich“ zu dem Gartenverein „An der großen Eiche“ zusammengeschlossen. Am 01.11.1934 wurde ein Pachtvertrag mit dem Gartenverein „An der großen Eiche“ über 10741,75 qm (bisher „Schachtgärten am Teich“) 35720,00 qm (bisher „Erwerbsgärten“ an der großen Eiche) 24300,00 qm (neu hinzugekommenes Gelände zu den „Schachtgärten am Teich“) insgesamt 70761,75 qm mit einem Pachtzins je qm und Jahr von 2 Pfg. = 1415,23 RM abgeschlossen. Gleichzeitig wurden 5500,00 qm Anger für Kleinvieh hinter der Aschenhalde verpachtet, wofür wie bisher ein Jahrespachtzins von RM 10,00 zu zahlen war. Die Mitglieder der „Schachtgärten am Teich“ haben die neue Bezeichnung „An der großen Eiche“ nicht sofort akzeptiert. Erst am 16.02.1936 beschlossen sie, den Namen der „Schachtgärten am Teich“ zu ändern. Die erste nachweisbare Eintragung des Kleingartenvereins „An der großen Eiche“ in das Vereinsregister beim Amtsgericht Leipzig (Nr. 1831) ist mit dem 13.03.1936 vorgenommen worden. Somit war der Zusammenschluss zu einer Kleingartenanlage vollzogen. In der Folgezeit fanden viele Erwerbslose Arbeit auf dem Schacht Dölitz, weshalb die Bergleute dieses Schachtes weiterhin dominierten. Wir haben heute noch 10 Nachfahren unserer Gründer Von unseren 200 Kleingärten sind 10 in Familienbesitz geblieben. Sie werden heute von den Kindern oder Enkeln der Gründer bewirtschaftet.