01/06/2023
Ja- das kann man nicht oft genug sagen: Ohne Raupe kein Schmetterling!
🐛 Raupenplage??? 🐛
Was stört, muss weg!
Viele Menschen betrachten Raupen als Abfall. Das „Ungeziefer“ wird rausgepuhlt und landet in der Tonne.
Auch wenn es für viele von euch lächerlich klingt, müssen wir noch mal dringend festhalten:
🦋 Aus den meisten Raupen entwickeln sich gerade Schmetterlinge.
Über 50% aller Tagfalterarten stehen heute auf der Roten Liste der bedrohten Arten.
Je nach Region sind 65-80% aller Schmetterlinge in den letzten 25 Jahren verschwunden.
🐛 Natürlich haben Raupen Hunger! Und den stillen sie, indem sie Pflanzen im Garten fressen!
🐛🌸 Dabei benötigt jede Raupenart ganz bestimmte Pflanzen um sich zu einem Schmetterling zu entwickeln: etwa verschiedene Bläulingsarten den gewöhnlichen Hornklee, Skabiosenschwärmer die Wiesenwitwenblume, Distelfalter die Ackerkratzdistel oder C-Falter und Kleiner Fuchs den Blutweiderich.
„Pflückt“ man die Raupen von diesen Pflanzen ab, wie im Post beschrieben, werden sie wahrscheinlich sterben. Wir sind fassungslos.
🦋 Wenn ihr also etwas für Schmetterlinge tun möchtet, dann teilt eure Pflanzen mit ihnen.
Schmetterlingsraupen fressen sich nicht nur durch die bekannten Pflanzen wie Brennnesseln und Kohl, sondern auch die Wilde Möhre, Fenchel, Faulbaum, Wiesenschaumkraut oder Dill.
Und wer wissen will, wer gerade am Kohlrabi mampft: Eine wirklich sehr aufwendig gemachte Seite zur Raupenbestimmung ist:
https://www.schmetterling-raupe.de/
(c) Text und Foto: www.summende-gaerten.de