Friedhofsgärtnerei Boese

Friedhofsgärtnerei Boese Wir bieten friedhofsgärtnerische Leistungen in und um Magdeburg. Unser Unternehmen ist ein Meisterbetrieb. Nach dem 2. Martin Cziborra übernahm am 01.

Wir bieten friedhofsgärtnerische Leistungen in Magdeburg und Umgebung an. Dazu gehören Grabpflege und Dauergrabpflege, sowie die Erstanlage - eventuell mit provisorischem Grabhügel, Blumenbeete und Abdeckungen zum Totensonntag. Historie:
Der Gärtnermeister Otto Boese gründete 1903 in Magdeburg Cracau in der Pfeifferstr. 36 eine Gärtnerei. Weltkrieg wurde der stark zerstörte Betrieb wieder aufgebau

t und von dessen Sohn Helmut Boese übernommen. Im Zuge der Sozialisierung in der DDR ging der Betrieb 1961 in eine Genossenschaft über. Die Cyclamen-Samenzucht ging zu Ende und die Saintpaulienzucht begann. Im Alter von 37 Jahren übernahm 1976 Klaus Boese, der Gründer der heutigen Friedhofsgärtnerei, den genossenschaftlichen Betriebsteil.
1993 wurde aus dem zurückerstandenen Zierpflanzenbaubetrieb eine Friedhofsgärtnerei mit Immobilienpflege (im Firmenlogo symbolisiert) und Landschaftsbau.
1998 wurde zunächst der Landschaftsbau und später auch die Immobilienpflege herausgelöst. Heute sind wir eine reine Friedhofsgärtnerei. Im Jahr 2003 feierte das jetzt bereits in der dritten Generation weitergeführte Gärtnereiunternehmen sein 100 jähriges Bestehen. Der Enkel Martin Cziborra arbeitet bereits seit 2003 im Unternehmen mit und erwarb im Jahr 2008 seinen Abschluss als Friedhofsgärtnermeister und Ausbilder. Januar 2010 das Familienunternehmen.

An einem Morgen in Schönebeck stand ich mit dem Rasenmäher auf der Gemeinschaftsanlage. Das Gras war noch leicht feucht,...
02/06/2026

An einem Morgen in Schönebeck stand ich mit dem Rasenmäher auf der Gemeinschaftsanlage. Das Gras war noch leicht feucht, die ersten Besucher waren bereits unterwegs.

Ein Angehöriger blieb kurz stehen, schaute über die Anlage und grüßte freundlich.

Mehr war es nicht.

Aber genau für solche Momente machen wir das.

Während viele nur die fertige Anlage sehen, steckt dahinter eine Menge Arbeit. Rasen mähen, Kanten schneiden, Unkraut entfernen, wässern, düngen, Laub räumen. Wir richten verrutschte Schalen, sammeln leere Vasen ein und nehmen auch Blumensträuße weg, die ihre schönsten Tage längst hinter sich haben.

Die meisten dieser Arbeiten fallen kaum auf.

Und das ist eigentlich ein gutes Zeichen.

Denn unser Ziel ist nicht, dass man unsere Arbeit sieht. Unser Ziel ist, dass Angehörige bei jedem Besuch eine gepflegte und würdevolle Ruhestätte vorfinden.

Eine Anlage, um die sich jemand kümmert.

Mit vielen kleinen Handgriffen.

Tag für Tag.

20/05/2026

Mittwoch ist wieder Honig-Tag.

Heute mal ohne Musik.
Nur das Summen der Bienen, ein bisschen Nervosität und ganz viel Respekt vor der Natur.

Ein Volk hat sich geteilt – das nennt man schwärmen.
Dabei verlässt ein Teil des Volkes mit einer neuen Königin den alten Stock und sucht sich ein neues Zuhause.

Unser Schwarm hing plötzlich hinter dem Baum.
Also: Imkeranzug an, Wasser sprühen, Transportbox holen und ab auf den Baum.

Ganz ehrlich?
Ich war froh über den Anzug.

Zum Glück hat Jana mich super unterstützt.
Am Ende haben die Bienen wieder einen eigenen Kasten bekommen.
Und wir ein Volk mehr auf dem Dach.

20/05/2026

Mittwoch ist jetzt wieder Honig-Tag.

Mal ein Reel.
Mal ein Status.
Mal einfach nur ein Glas Honig.

Ab sofort zeigen wir euch jeden Mittwoch ein kleines Stück aus unserer Bienenwelt.
Heute kam uns direkt ein ausgeschwärmtes Volk entgegen.

Ein Volk hatte sich geteilt und hing plötzlich hinter unserem Baum.
Also standen wir heute früh mit Wasserflasche, Transportbox und Imkeranzug im Baum.

Ganz ehrlich?
Ich hatte ordentlich Respekt da oben.

Zum Glück hat Jana mich super unterstützt.
Am Ende haben die Bienen wieder einen eigenen Kasten bekommen.
Und wir ein Volk mehr.

Ich bin Janine – und eigentlich hab ich mich hier nie beworben.Damals bin ich einfach frech mit meiner Freundin zum Prak...
04/05/2026

Ich bin Janine – und eigentlich hab ich mich hier nie beworben.

Damals bin ich einfach frech mit meiner Freundin zum Praktikum mitgegangen.
So nach dem Motto: „Mal gucken, wie das als Friedhofsgärtner so ist…“

Tja. Und wer hatte am Ende den Job? 😄

Seitdem bin ich hier – länger als (fast) alle anderen. Eingestellt hat mich noch Opa Boese.

Heute kümmere ich mich um die Neugestaltung von Grabstellen und hab ein Auge darauf, dass bei uns alles ordentlich läuft. (Ja, kleiner Tick… 😄)

Was ich daran mag?
Die Abwechslung, die Arbeit draußen – und dass ich etwas mache, worüber sich andere wirklich freuen.

Der Job ist nicht immer leicht.
Aber: Wir lachen zusammen. Und das macht’s aus. 💚

Teil 5Plötzlich haben wir eröffnet. Ganz einfach und schnell. So wirkt es von außen.In Wirklichkeit hatte ich Angst. Den...
12/04/2026

Teil 5
Plötzlich haben wir eröffnet. Ganz einfach und schnell. So wirkt es von außen.

In Wirklichkeit hatte ich Angst. Den Namen auszusprechen und in ein Gesicht zu schauen, das mir sagt: Das passt nicht.

LITTLE LEAF. Klingt heute leicht. War es nicht.

Ich werde oft gefragt, wie der Name entstanden ist. Ein Mix aus ChatGPT, Farbfächer, Mochis und meinem Gefühl als Gärtnermeister.

Ich habe zu mir gesagt: Martin, wir sind klein. Außenseiter. Auf einem Friedhof, ohne Gastro-Erfahrung. Kein Starbucks. Aber ehrlich, gemütlich, freundlich – und richtig guter Kaffee.

Ein paar kannten den Namen vorher. Danke fürs Nichtverraten. Eigentlich nicht geplant, am Ende der beste Marketing-Move. Kein Geld für Werbung, also müssen die Leute reden. Über die Geschichten im Schaufenster und über LLBKB. Unglaublich, was ich da gehört habe. Aber genau darum ging es.

Ja, LITTLE LEAF ist Englisch. Die Älteren verstehen es nicht sofort, die Jüngeren schon. Deshalb: Blumen – Kaffee – Begegnung. Das ist der Ort.

Ich wollte keinen Standardnamen. Nichts Austauschbares. Und dann fiel mir ein: Vor Jahren habe ich mir blumen-kaffee.de gesichert. Heute ist sie online.

Am Ende sollen die Menschen entscheiden, wie sie es nennen. Blumencafé, Café am Westfriedhof oder einfach Little Leaf.

Der Moment kommt später. Maria und ich sitzen zusammen, zu wenig Zeit. Sie muss los. Ich bleibe sitzen und schaue in ihre Unterlagen. Name des Cafés. Flowers & Beans… Café West… Little Leaf. Stopp. Das war meine Idee.

Am nächsten Tag sage ich: Du hast ihn schon auf deiner Liste. Und genau so nennen wir es.

Beim Aussprechen gibt es eine skeptische Reaktion: Jessi.

Im Dezember stellen wir ihn dem Team vor. Karla (61) sagt: Nein, kein Englisch. Warum alles Englisch? Sophie (24) sagt: Der Name ist toll. Kleines Blatt passt voll.

Da wird mir klar: Ich brauche keine Zustimmung. Ich brauche Reibung. Diskussion. Unterschiedliche Meinungen.

Vor mir sitzt ein kleines Abbild der Gesellschaft. Deshalb frage ich euch so oft. Auch wenn ich am Ende selbst entscheide. Ihr seid Teil davon.

Ich bin neugierig: Sollen wir weiter über Hintergründe erzählen,über Entscheidungen Learnings und Rückschläge?
.cafe

Kalkulation in 30 Sekunden?Wir haben mit unseren Azubis Pflanzschalen gemacht.Und ich habe mir die Frage gestellt:Was ko...
10/04/2026

Kalkulation in 30 Sekunden?

Wir haben mit unseren Azubis Pflanzschalen gemacht.
Und ich habe mir die Frage gestellt:

Was kostet das Ding eigentlich?

Dabei bin ich auf die Idee gekommen, ChatGPT (basierend auf Modellen wie GPT-4) dafür zu nutzen.
Nicht, weil es Pflanzen erkennt – das kann es so nicht zuverlässig.
Aber es kann sich Preise merken, Zusammenhänge verstehen und mitdenken.

Also haben wir Folgendes gemacht:

Preise + Marge vorgegeben → Foto der Schale → Pflanzen grob zugeordnet → Arbeitszeit ergänzt.

Die Arbeitszeit kann man beim Pflanzen einfach im Gefühl in Sekunden einschätzen – oder sauber stoppen.

Fertig.

👉 Preis steht in Sekunden.

Klar, ganz so einfach ist es nicht:
Schalen, Erde, Schwund, Gemeinkosten laufen im Hintergrund mit.

Aber die Richtung passt.

👉 Weniger rechnen
👉 Mehr Gärtner sein

Wir werden damit weiter experimentieren und schauen, wie weit man das treiben kann.

Mich interessiert:
Wie kalkuliert ihr sowas schnell und sauber?

Teil 4Es riecht nach Laub und Regen, als ich mit den Handschuhen in die nasse Erde steche. Heide, dann Cyclamen. Wrrrr… ...
26/03/2026

Teil 4

Es riecht nach Laub und Regen, als ich mit den Handschuhen in die nasse Erde steche. Heide, dann Cyclamen. Wrrrr… Natürlich klingelt jetzt das Telefon. Handschuhe aus. In welcher Tasche vibriert es? Ah, hier.

„Cziborra, Friedhofsgärtnerei Boese, guten Tag.“

„Hallo Herr Cziborra, hier ist Herr Matz.“

Mein Herz schlägt schneller. Ich weiß: Was jetzt kommt, ändert alles.

„Wollen Sie das wirklich – und ziehen Sie das durch?“

Ich sage: „Ja.“
Und denke: War das überzeugend genug?

Zu spät.

Er gibt mir das Go.

Jetzt beginnt der Marathon.

Erster Anruf: Jessi. Zweiter Anruf: Maria.
„Seid ihr dabei? Ohne euch mache ich das nicht.“

GO.

Ab jetzt läuft alles gleichzeitig: Familie, Friedhofsgärtnerei und das Blumencafé. Ich muss plötzlich dreimal ich sein – ohne auszubrennen. Was mir hilft? Ein gutes Team.

Und da ist Maria. Während ich Dinge hinterfrage und manchmal ans Aufgeben denke, kommt dieser Gedanke bei ihr nicht einmal auf.

„Das wird gut.“

Einmal frage ich sie, was sie bei einer Absage gemacht hätte.
Sie sagt: „Dann hätte ich bei dir eine Ausbildung als Gärtner angefangen. Ich hätte alles gemacht, um bei euch zu bleiben.“

Ich schaue sie an.
Mit glasigen Augen.
Hoffentlich hat sie das nicht gesehen.

Im November machen wir einfach auf. Popup. Kaffee, Blumen, Menschen. Zuhören, was wirklich gebraucht wird.

Am letzten Tag: Schaufenster zu, ein Guckloch und 31 Friedhofsgeschichten auf der Scheibe. Frech, ein bisschen unangenehm – aber genau richtig.

Die Leute bleiben stehen. Lesen. Reden.
So viele positive Rückmeldungen.

Wie wir auf den Namen gekommen sind, erzähle ich im Teil 5.

Adresse

Leineweberstraße 9
Magdeburg
39114

Öffnungszeiten

08:00 - 18:00

Telefon

+49 391 8116311

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