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ko.architects INDIVIDUELL - KREATIV - AUFREGEND
architekturbüro im herzen von münchen. architektur hinterlässt spuren. wir entscheiden gemeinsam welche.

mit leidenschaft + engagement formen wir ihre individuelle story zu einem spannenden architekturkonzept. ko.architects
Architektin Katharina Obermair
Badstr. 21b | 81379 München
Deutschland | DE318316570

kontakt

E-Mail: [email protected]
Web: www.katharinaobermair.com
Tel: 089 449 48 78
Gestaltung: Katharina Obermair
Berufsbezeichnung: Architektin in der Bayerische Architektenkammer | verliehen in München
Berufshaftpflicht: VHV Versicherungen, VHV-Platz 1 10 | 30177 Hannover

Ich hatte die große Ehre diese großartige Persönlichkeit im Rahmen meiner Magisterarbeit über Architekturfotografie im 2...
10/03/2023

Ich hatte die große Ehre diese großartige Persönlichkeit im Rahmen meiner Magisterarbeit über Architekturfotografie im 20.Jahrhundert über Ihre Arbeit zu interviewen.

Ich schließe dem Dank an Frau Spiluttini in diesem Beitrag gerne an 🙏

Das Az W trauert um Margherita Spiluttini (16.10.1947–2.3.2023)

„Architektur erzählt uns etwas über die sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und politischen Verhältnisse einer Gesellschaft. Sie kann sowohl Macht als auch Chaos repräsentieren; sie kann das Ergebnis einer sorgfältigen Planung sein oder zufällig und anonym entstanden sein. In jedem Fall ist sie Ausdruck von Menschlichkeit.“ (Margherita Spiluttini)

Über 4.000 Bauten in rund 120.000 Fotografien – diese beeindruckende Menge an zeitgenössischer Architektur dokumentierte Margherita Spiluttini ab 1980. Sie war dabei im Auftrag einer Reihe von bedeutenden Architekt*innen und Theoretiker*innen tätig und avancierte so zur Chronistin und Kanonmacherin österreichischer und internationaler Architektur. Ihre Kameralinse lenkte sie aber nicht nur auf Bauten von bekannten Architekt*innen, sie beschäftigte sich auch intensiv mit städtebaulichen Themen, urbanen Vernetzungen und anonymer Architektur, mit historischen Bauten und Kunst im öffentlichen Raum. Ganze Bilderessays widmete sie unter anderem Industriebauten, Stadtbildern, Landschaften, dem Donauraum, neuen Häusern etc. Viele dieser Fotoserien mündeten in hochgelobte Ausstellungen im In- und Ausland.

Margherita Spiluttini war in den letzten 35 Jahren die zentrale Figur der österreichischen Architekturfotografie. 1947 in Schwarzach im salzburgischen Pongau geboren, entwickelte sie von Anfang an eine präzise und eigenständige Bildsprache. Sie pflegte einen zutiefst reflektierten Umgang mit dem Medium Fotografie und der Fotografie in den Medien. Wiederholt leitete ihr Blick nachhaltige Wandlungsprozesse in der Rezeption ein, so etwa ihre Serie über die Nachkriegsarchitektur. Margherita Spiluttini begründete die fotografische Karriere vieler Bauten, die heute unter dem klingenden Namen „Mid-Century“ vermarktet werden. Dabei hat sie immer wieder betont, dass vieles von dem, was zum Erleben von Architektur beiträgt, auf einer Fotografie eigentlich fehlt: der dreidimensionale Raum, der nur durch Bewegung erfahrbar ist, Geräusche und Stille, Gerüche oder bewegte Luft, die haptische Wahrnehmung von Architektur und die Umgebung eines Bauwerks. Spiluttinis Bilder machen sich nicht wichtig. Sie erscheinen erfrischend lapidar, sind aber vielschichtig komponiert. Ihre besondere Leistung ist es, dass sie das Gebaute nicht werbewirksam isolieren, sondern bevorzugt im Kontext einer vom Alltag geprägten Umgebung zeigen.

In den österreichischen Alpen aufgewachsen, war ihr deren Schönheit ebenso vertraut wie die Gefahren und die schwierigen Bedingungen für Menschen, die in dieser Landschaft leben. Sie könnten hier nicht existieren, würden sie nicht in die Bergwelt eingreifen und sie entscheidend verändern. Der Ambivalenz aus Schönheit, Bedrohung, Bearbeitung und Zerstörung widmete sie sich fast zehn Jahre lang in großformatigen Fotografien (Ausstellung 2002: „Nach der Landschaft. Konstruktionen der Landschaft“).

Mit dem Architekturzentrum Wien verband Margherita Spiluttini eine langjährige Freundschaft und Kooperation. Höhepunkte waren die 2007 realisierte Ausstellung „Atlas Austria“ und die Herausgabe ihres Buches „räumlich“. 2015 gelangte ihr gesamtes Fotoarchiv an die Sammlung des Az W. Es ist eine einzigartige und unerschöpfliche Quelle für die visuelle Vermittlung von Architektur, was sich in nationalen wie internationalen Zeitschriften, Zeitungen und Büchern widerspiegelt.

Margherita Spiluttini gehörte zu den Vorreiterinnen in der Architekturfotografie, wo Frauen früher als Architektinnen ein Handlungsfeld in einer männlich geprägten Domäne fanden. Sie war unbestritten eine der bedeutendsten Architekturfotografinnen Europas. Ebenso aber war sie eine äußerst eindrucksvolle Persönlichkeit – jemand, der sich seinem Schicksal mit einem unbeugsamen Willen stellte, obwohl eine schwere Krankheit ihr das Fotografieren in den letzten Jahren unmöglich machte. Erst vor knapp zwei Monaten starb ihr langjähriger Lebensgefährte, Architekt Gunther Wawrik, nun ist ihm Margherita Spiluttini gefolgt. Es bleibt nicht nur das großartige Archiv ihrer jahrzehntelangen Arbeit, sondern auch die Erinnerung an ihre Klugheit, ihren Humor und ihre Nahbarkeit.

„Im Kopf des Betrachters entwickelt sich ein Bild. Mit Hilfe seiner Vorstellungskraft und Projektionen fügt der Betrachter hinzu, was fehlt, und glaubt, etwas Reales gesehen zu haben, er glaubt, dort gewesen zu sein und es gesehen zu haben.“ (Margherita Spiluttini)

Wir danken Margherita Spiluttini dafür, dass sie Fotografien geschaffen hat, die uns immer wieder neue Architekturreisen im Kopf ermöglichen.

Fotocredit: © Pez Hejduk, Wien

Ich hatte die große Ehre diese Persönlichkeit im Rahmen meiner Magisterarbeit über Architekturfotografue im 20.Jahrhunde...
10/03/2023

Ich hatte die große Ehre diese Persönlichkeit im Rahmen meiner Magisterarbeit über Architekturfotografue im 20.Jahrhundert zu interviewen

Das Az W trauert um Margherita Spiluttini (16.10.1947–2.3.2023)

„Architektur erzählt uns etwas über die sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und politischen Verhältnisse einer Gesellschaft. Sie kann sowohl Macht als auch Chaos repräsentieren; sie kann das Ergebnis einer sorgfältigen Planung sein oder zufällig und anonym entstanden sein. In jedem Fall ist sie Ausdruck von Menschlichkeit.“ (Margherita Spiluttini)

Über 4.000 Bauten in rund 120.000 Fotografien – diese beeindruckende Menge an zeitgenössischer Architektur dokumentierte Margherita Spiluttini ab 1980. Sie war dabei im Auftrag einer Reihe von bedeutenden Architekt*innen und Theoretiker*innen tätig und avancierte so zur Chronistin und Kanonmacherin österreichischer und internationaler Architektur. Ihre Kameralinse lenkte sie aber nicht nur auf Bauten von bekannten Architekt*innen, sie beschäftigte sich auch intensiv mit städtebaulichen Themen, urbanen Vernetzungen und anonymer Architektur, mit historischen Bauten und Kunst im öffentlichen Raum. Ganze Bilderessays widmete sie unter anderem Industriebauten, Stadtbildern, Landschaften, dem Donauraum, neuen Häusern etc. Viele dieser Fotoserien mündeten in hochgelobte Ausstellungen im In- und Ausland.

Margherita Spiluttini war in den letzten 35 Jahren die zentrale Figur der österreichischen Architekturfotografie. 1947 in Schwarzach im salzburgischen Pongau geboren, entwickelte sie von Anfang an eine präzise und eigenständige Bildsprache. Sie pflegte einen zutiefst reflektierten Umgang mit dem Medium Fotografie und der Fotografie in den Medien. Wiederholt leitete ihr Blick nachhaltige Wandlungsprozesse in der Rezeption ein, so etwa ihre Serie über die Nachkriegsarchitektur. Margherita Spiluttini begründete die fotografische Karriere vieler Bauten, die heute unter dem klingenden Namen „Mid-Century“ vermarktet werden. Dabei hat sie immer wieder betont, dass vieles von dem, was zum Erleben von Architektur beiträgt, auf einer Fotografie eigentlich fehlt: der dreidimensionale Raum, der nur durch Bewegung erfahrbar ist, Geräusche und Stille, Gerüche oder bewegte Luft, die haptische Wahrnehmung von Architektur und die Umgebung eines Bauwerks. Spiluttinis Bilder machen sich nicht wichtig. Sie erscheinen erfrischend lapidar, sind aber vielschichtig komponiert. Ihre besondere Leistung ist es, dass sie das Gebaute nicht werbewirksam isolieren, sondern bevorzugt im Kontext einer vom Alltag geprägten Umgebung zeigen.

In den österreichischen Alpen aufgewachsen, war ihr deren Schönheit ebenso vertraut wie die Gefahren und die schwierigen Bedingungen für Menschen, die in dieser Landschaft leben. Sie könnten hier nicht existieren, würden sie nicht in die Bergwelt eingreifen und sie entscheidend verändern. Der Ambivalenz aus Schönheit, Bedrohung, Bearbeitung und Zerstörung widmete sie sich fast zehn Jahre lang in großformatigen Fotografien (Ausstellung 2002: „Nach der Landschaft. Konstruktionen der Landschaft“).

Mit dem Architekturzentrum Wien verband Margherita Spiluttini eine langjährige Freundschaft und Kooperation. Höhepunkte waren die 2007 realisierte Ausstellung „Atlas Austria“ und die Herausgabe ihres Buches „räumlich“. 2015 gelangte ihr gesamtes Fotoarchiv an die Sammlung des Az W. Es ist eine einzigartige und unerschöpfliche Quelle für die visuelle Vermittlung von Architektur, was sich in nationalen wie internationalen Zeitschriften, Zeitungen und Büchern widerspiegelt.

Margherita Spiluttini gehörte zu den Vorreiterinnen in der Architekturfotografie, wo Frauen früher als Architektinnen ein Handlungsfeld in einer männlich geprägten Domäne fanden. Sie war unbestritten eine der bedeutendsten Architekturfotografinnen Europas. Ebenso aber war sie eine äußerst eindrucksvolle Persönlichkeit – jemand, der sich seinem Schicksal mit einem unbeugsamen Willen stellte, obwohl eine schwere Krankheit ihr das Fotografieren in den letzten Jahren unmöglich machte. Erst vor knapp zwei Monaten starb ihr langjähriger Lebensgefährte, Architekt Gunther Wawrik, nun ist ihm Margherita Spiluttini gefolgt. Es bleibt nicht nur das großartige Archiv ihrer jahrzehntelangen Arbeit, sondern auch die Erinnerung an ihre Klugheit, ihren Humor und ihre Nahbarkeit.

„Im Kopf des Betrachters entwickelt sich ein Bild. Mit Hilfe seiner Vorstellungskraft und Projektionen fügt der Betrachter hinzu, was fehlt, und glaubt, etwas Reales gesehen zu haben, er glaubt, dort gewesen zu sein und es gesehen zu haben.“ (Margherita Spiluttini)

Wir danken Margherita Spiluttini dafür, dass sie Fotografien geschaffen hat, die uns immer wieder neue Architekturreisen im Kopf ermöglichen.

Fotocredit: © Pez Hejduk, Wien

den kreativitätsprozess und seine zyklen bewusst leben...ein weißes blatteine linieeine ideezweifelrechercheneue ideenwe...
19/01/2023

den kreativitätsprozess und seine zyklen bewusst leben...

ein weißes blatt
eine linie
eine idee
zweifel
recherche
neue ideen
weitere linien
prüfen
umsetzbarkeit
zweifel
zu papier bringen
diskussionen
überarbeitung
klarheit finden
finalisieren der ideen
finetuning

.architects.munich

Komplettsanierung. 4 Ferienwohnungen. Frauenchiemsee.               .de
23/08/2022

Komplettsanierung. 4 Ferienwohnungen. Frauenchiemsee.

.de

Wir freuen uns über unseren neuen Bauzaunbanner von  der nun auf unserer Baustelle am Chiemsee hängt.                   ...
22/08/2021

Wir freuen uns über unseren neuen Bauzaunbanner von der nun auf unserer Baustelle am Chiemsee hängt.


NEW OFFICE.NEW LOGO.
30/04/2021

NEW OFFICE.
NEW LOGO.

Kriegerin des Lichts.Warrior of the light.Der Job verlangt einem viel ab. Oft kommt man in Situationen, in denen es an d...
12/04/2021

Kriegerin des Lichts.
Warrior of the light.
Der Job verlangt einem viel ab. Oft kommt man in Situationen, in denen es an der Zeit ist die Nase höher zu nehmen, süffisant, stark und sexy zu sein und wenn es sein muss sein Schwert zu ziehen, bevor man alles verliert, wofür man sich geschworen hat zu kämpfen, weil man dafür brennt und lebt. Es gilt seinen Traum zu verteidigen.
Liebe Kriegerinnen des Lichts. Bitte vergesst nie Eure Werte und warum Ihr wofür steht! Verteidigt Eure Träume und spielt Eure weibliche Kriegerin gezielt aus.
Keep going and fighting for your dreams.send you this drawing. Made by ko.architects.Munich.
.classyconfidence

VIENNA | house of musicder titel meiner diplomarbeit in architektur. gerade erst entdeckt, dass diese komplett online is...
05/02/2021

VIENNA | house of music

der titel meiner diplomarbeit in architektur. gerade erst entdeckt, dass diese komplett online ist. vielen dank an meine kunden, die mich im internet suchen. wer sich für musikhäuser, die geschichte der musik, referenzprojekte und meinen damaligen lösungsansatz für ein haus für zeitgenössische musik in wien, interessiert. schaut gerne vorbei auf:

https://diglib.tugraz.at/vienna-house-of-music-2011
..damals natürlich noch unter meinem mädchennamen Reichweger für diejenigen, die sich wundern.

das goto zeigt den multifunktional geplanten hauptsaal mit mobilen podesten und absenkbarer decke sowie akustikelementen an den wänden, die modifiziert werden können.

VIEL SPASS beim nachlesen und stöbern
yours katharina

Weiterbildung per Podcast...Weiterbildung auf der BauOnline...Thema Klima und Nachhaltigkeit.Mehr Grün für die Städte al...
14/01/2021

Weiterbildung per Podcast...
Weiterbildung auf der BauOnline...
Thema Klima und Nachhaltigkeit.
Mehr Grün für die Städte als Schutz vor Überhitzung. Thema Wasser und Gebäudegeometrie. Ganzheitlicher Ansatz.

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Munich
81379

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