Bodensteiner Fest

Bodensteiner Fest News von bodensteiner fest und ausgesuchte Themen aus Architektur, Stadtplanung, Gesellschaft

"Wir entwickeln Konzepte für Architektur und Stadtplanung von der ersten Idee bis zur Fertigstellung konzeptionell in der Herangehensweise anspruchsvoll in der Gestaltqualität umweltbewusst im Umgang mit Ressourcen"

Unser Buch Casa Rossa Chemnitz wurde mit dem DAM Architectural Book Award 2025 des Deutsches Architekturmuseum ausgezeic...
17/10/2025

Unser Buch Casa Rossa Chemnitz wurde mit dem DAM Architectural Book Award 2025 des Deutsches Architekturmuseum ausgezeichnet. Was für eine Freude!
Ausgewählt wurden die 10 besten Architekturbücher aus 258 internationalen Einreichungen.

Herzlichen Dank an Sonja Bröderdorp für die tolle Laudatio und an Peter Cachola Schmal und das ganze Team des Architekturmuseum für die gelungene Preisverleihung in schöner Atmosphäre. Das Buch wird mit den anderen Preisträgern vom 16. - 29. Oktober 2025 auf der Frankfurter Buchmesse \ Halle 3.1, Stand H121 präsentiert.

Details zum Buch, Leseproben und Bestellung über:
casa-rossa-chemnitz.de

Wir danken allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben:

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Unsere Kita in München-Allach - „Begrünte Verlängerung in Stahl“ - ist seit heute auf „Baunetz Wissen.“ Ein Schwerpunkt ...
19/09/2025

Unsere Kita in München-Allach - „Begrünte Verlängerung in Stahl“ - ist seit heute auf „Baunetz Wissen.“
Ein Schwerpunkt des Artikels von Thomas Geuder widmet sich dem hier eingesetzten, von Henning Großeschmidt entwickelten Prinzip der Hüllflächentemperierung, für das das römische Wärmeverteilungsprinzip des Hypokaustums Pate stand.
„Das System bietet mehrere Vorteile: Durch die Erwärmung und gleichzeitige Entfeuchtung der Wände werden Transmissionswärmeverluste verringert, Feuchtigkeitsschäden vermieden und Schimmelbildung infolge falschen Heizens verhindert.“ Das kostengünstige Prinzip ist darüber hinaus effizient, platzsparend, wartungsarm und bietet ein überaus angenehmes Raumklima im Winter.




Klaus Müller
Haus

Das denkmalgeschützte, rund 120 Jahre alte Haus wurde aufwändig saniert und mit einer effektiven Hüllflächentemperierung versehen.

Am 18. Juli startet ein neues Veranstaltungsformat des BDA München-Oberbayern – initiiert von Annette Fest  Fest „Bauste...
16/07/2025

Am 18. Juli startet ein neues Veranstaltungsformat des BDA München-Oberbayern – initiiert von Annette Fest Fest
„Baustelle betreten!“ bringt den architektonischen Dialog dorthin, wo Architektur entsteht: auf die Baustelle.

Seien Sie dabei beim Auftakt in München!
Mehrmals im Jahr, jeweils freitags um 17 Uhr, öffnen besondere Umbauprojekte ihre Türen:
Für Einblicke in laufende Prozesse, Gespräche mit Architekt:innen und weiteren Beteiligten werden ausgewählte Umbauprojekte besucht, um gemeinsam über den Entstehungsprozess von Architektur – im Sinne der sogenannten „Goldenen Energie“* – zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Fachpublikum und interessierte Laien gleichermaßen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

#1 PROJEKT
Aufstockung in Holzelementbauweise
Architektur: Knopp Wassmer Architekten

Mit Markus Wassmer, Architekt BDA,
Rainer Graßl, Verein für Volkswohnungen eG,
Moderation: Prof. Dr. Alexander Gutzmer

Im Anschluss an die Führung: Gesprächsrunde und lockerer Ausklang mit kleiner Stärkung.
Festes Schuhwerk nötig.

ANMELDUNG bitte per Mail an:
[email protected]

Folgen Sie Bodensteiner Fest für kommende Termine der Reihe.

* In Anlehnung an den Begriff der „grauen Energie“, der die bereits bei Errichtung eines Bestandsgebäudes investierte Energie beschreibt, hat die Bundesstiftung Baukultur den Begriff der „goldenen Energie“ geprägt: „Jeder Ort und jedes Gebäude haben ihre eigene Geschichte, die mit den Biografien der Menschen verwoben ist, die dort gewohnt, gearbeitet, gelernt, geliebt, gespielt, gefeiert haben. Eine neue Umbaukultur trägt diese Biografien und Geschichten weiter und reichert sie mit neuen an. Das Bauwerk selbst hat oft aus seiner Zeit heraus Spezifika, die Impulse für eine spannende, zeitgenössische Gestaltsprache geben. Diesen kulturellen, sozialen, atmosphärischen, emotionalen und gestalterischen Mehrwert der Bestandsentwicklung bezeichnet die Bundesstiftung Baukultur als goldene Energie.“

Ein herzlicher Dank gilt dem BDA Regensburg-Niederbayern-Oberpfalz für wertvolle Anregungen sowie die freundliche Überlassung von Name und Logo – ein vergleichbares Veranstaltungsformat wird dort seit über 20 Jahren mit großem Erfolg durchgeführt!








Bodensteiner Fest
BDA Bayern
Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA
Alexander Gutzmer

"Der Architekturwettbewerb ist in Deutschland im Verschwinden begriffen. Ist er noch zu retten? Ist er noch zeitgemäß? O...
08/05/2025

"Der Architekturwettbewerb ist in Deutschland im Verschwinden begriffen. Ist er noch zu retten? Ist er noch zeitgemäß? Oder müssen wir uns nicht vielmehr fragen: Ist alles andere noch zeitgemäß?"

Der Kommentar in der aktuellen bauzeitung stammt von der Initiative Hundertprozentwettbewerb

Hier ist er in voller Länge zu lesen:

Der Architekturwettbewerb ist in Deutschland im Verschwinden begriffen. Ist er noch zu retten?

03/05/2025
Unser Buch „Casa Rossa Chemnitz - ein Beitrag nachhaltiger Baukultur“ im Deutschen Architektur Verlag ist da!Ein Buch üb...
17/04/2025

Unser Buch „Casa Rossa Chemnitz - ein Beitrag nachhaltiger Baukultur“ im Deutschen Architektur Verlag ist da!

Ein Buch über den respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz und die Einbindung in eine nachhaltige Stadtentwicklung. Das Buch gibt einen tiefen Einblick in die Sicherung und Sanierung des Gebäudes nach 30 Jahren Leerstand und stellt diese in den baukulturellen Zusammenhang des Ortes und der Zeit. Ein Schwerpunkt der Publikation liegt auf der Kreislaufnutzung der namensgebenden Reichsformatziegel, die teilweise freigelegt, teilweise vorsichtig abgebrochen und neu vermauert wurden.

Detailreich und dennoch leicht verständlich wendet sich das Buch gleichermaßen an Fachleute der Immobilien- und Baubranche wie an alle, die sich für Baukultur und neue Wege des Bestandserhalts interessieren. Mit unseren Gedanken zum Stellenwert von Gestaltqualität, zum Einfachen Bauen im Bestand und zur Kreislaufwirtschaft wollen wir Baukultur in die Breite tragen. Und das im Kulturhauptstadtjahr Chemnitz 2025.

Leseproben und Bestellung über:
casa-rossa-chemnitz.de

Wir danken allen, die zu dem tollen Ergebnis beigetragen haben:

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Chemnitz


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Deutscher Architektur Verlag











Am Dienstag nahm Christian Bodensteiner an der Sachverständigenanhörung "Bauen im Bestand" im Ausschuss für Wohnen, Bau ...
01/12/2024

Am Dienstag nahm Christian Bodensteiner an der Sachverständigenanhörung "Bauen im
Bestand" im Ausschuss für Wohnen, Bau und Verkehr im Bayerischen Landtag teil.
Herzlichen Dank an Amandus Samsøe Sattler für die Weitergabe der Einladung!

Unter den Gästen gab es eine weitgehende Einigkeit über die Dringlichkeit, alle Regelwerke auf das Bauen im Bestand neu auszurichten und dabei der Überreglementierung entschieden entgegenzuwirken. Christian Bodensteiner stellte die von der Bundesstiftung Baukultur treffend als "goldene Energie" bezeichneten unwiederbringlichen, immateriellen, kulturellen Werte, die in jedem Bestand stecken, in eine Reihe mit der zu erhaltenden grauen Energie des Bestands und der Müll- und Ressourcenvermeidung. All diese Argumente müssen dazu führen, dass das Bauen im Bestand unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Eingriffe zum Normalfall wird.

Christian Bodensteiner brachte auch die zentrale Bedeutung der Planungskultur für die Umbauwende und die Problematik des de-facto- Ausschlusses kleiner und junger Büroeinheiten von öffentlichen Aufträgen bei VGV-Verfahren zum Ausdruck. Die Auftragsvergabe der öffentlichen Hand an Architekturbüros ist gekennzeichnet von einer einseitigen Sicht auf Referenzfülle und Tabellenwerte, die große Unternehmensstrukturen unproportional bevorzugt. Qualität und Nachhaltigkeit eines Bauwerks werden in der Planung definiert. Dabei haben alle Büro- größen, - strukturen - generationen ihre Berechtigung und bilden zusammen die Grundlage für Planungskultur in unserer Gesellschaft. Mit dem Ausschluss der besonders kreativen kleinen und jungen Büroeinheiten ist ein irreversibler Umwälzungsprozess in vollem Gange, dessen Ergebnis uns weder kulturell noch im Stadtbild gefallen wird.

Die Forderung nach einer Wiederbelebung des Architekturwettbewerbs, entsprechend dem BDA-Manifest Hundertprozentwettbewerb wurde von Christian Bodensteiner als Sprecher der Initiative kommuniziert. Auch wenn sich diese übergeordneten Themen nicht unmittelbar auf das Bauen im Bestand beziehen - so sind sie doch entscheidend für das Gelingen der Umbauwende. Ein Bekenntnis analog der Baupolitischen Ziele des Landes NRW würde dem Freistaat Bayern gut stehen: "Im Architektenwettbewerb zeigt sich die Demokratie als Bauherr besonders gut. Der Architektenwettbewerb ist im Kern ein Stück Demokratie.“

Auch für die städtebauliche Ebene des Bauens im Bestand - also die Nachverdichtung, Aufstockung bereits bebauter Flächen machte er sich stark: Das Gebäude, das im urbanen Gefüge nicht entstehen kann, finden wir weit draußen auf der grünen Wiese wieder. Dort zieht es zusätzliche Infrastruktur nach sich und löst zusätzlichen Verkehr, Bodenversiegelung und Ressourcenverbrauch aus. Bereits heute wird je Einwohner eine Fläche von über 600m² für Siedlungsfläche und Verkehr eingenommen. Wir erleben gerade hautnah, wie sich bereits jetzt ein Sanierungsstau der Infrastruktur abzeichnet. Mit einer proportional je Einwohner wachsenden Infrastruktur wird der Unterhalt immer ineffizienter und immer mehr zur Belastung für die Gesellschaft.
Ungenutzte und untergenutzte Flächen können durch ein Baugebot oder noch besser steuerungstechnisch durch eine Bodenwertsteuer in Nutzung gebracht werden. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre eine Grundsteuer, die sich am Grundstückswert orientiert und das Gebäude außeracht lässt - nach dem Vorbild Baden-Württembergs. Wenn es gelingt, Nachverdichtung mit einem Mehrwert für die bisherigen Bewohner zu verbinden, kann es gelingen, die Akzeptanz für Nachverdichtung zu verbessern. Ideenwettbewerbe könnten dafür Anregungen liefern.

Alles in allem eine gewinnbringende Veranstaltung. Vielen Dank dafür!

foto 2 Thomas Lenzen

Die Initiative hundertprozentwettbewerb mit dem BDA Manifest ist jetzt auch auf facebook vertreten.
06/09/2024

Die Initiative hundertprozentwettbewerb mit dem BDA Manifest ist jetzt auch auf facebook vertreten.

Für öffentliche Gebäude und Infrastruktur werden durch den Bund, die Länder und Kommunen jährlich bundesweit etliche Milliarden ausgegeben. Eine sinnvolle und bestmögliche Verwendung der eingesetzten Steuergelder sollte dabei selbstverständlich an erster Stelle stehen. Während aber bekanntermaßen der Architekturwettbewerb Innovationen fördert, optimal gelöste Bauaufgaben hervorbringt und sich positiv auf das Image auswirkt, spielt der Königsweg zur Findung der bestmöglichen Lösung bei öffentlichen Bauaufgaben kaum noch eine Rolle. Entscheidungen für Planungsaufträge werden heute immer mehr monetär nach quantitativen Merkmalen getroffen, anstatt sich an inhaltlichen und qualitativen Kriterien zu orientieren. Mit der Prämierung der Wettbewerbe erhält der Auslober die in allen Belangen optimale Lösung aus einer Vielzahl von Vorschlägen.

Wir Architekten stellen uns dem Wettstreit um die besten Ideen, um die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten. Aber das funktioniert nur im Diskurs mit der Öffentlichkeit und mit einem fairen, transparenten Vergabewesen.

hundertprozentwettbewerb - die Petition:
https://lnkd.in/dx82uTJq

hundertprozentwettbewerb auf Instagram
https://lnkd.in/ddWeN3QC

hundertprozentwettbewerb auf LinkedIn
https://de.linkedin.com/company/hundertprozentwettbewerb/

zum BDA Manifest hundertprozentwettbewerb
https://lnkd.in/dwNVjb6j

Adresse

Gaßnerstraße 17
Munich
80639

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Montag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 12:00
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