30/11/2025
𝗩𝗲𝗿𝗴𝗮𝗯𝗲𝗯𝗲𝘀𝗰𝗵𝗹𝗲𝘂𝗻𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇: 𝗛𝗮𝗻𝗱𝘄𝗲𝗿𝗸, 𝗣𝗹𝗮𝗻𝗲𝗿 𝘂𝗻𝗱 𝗕𝗮𝘂𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗔𝗹𝗮𝗿𝗺
Der Deutsche Bundestag entscheidet in Kürze über das Vergabebeschleunigungsgesetz – und damit über die Zukunft mittelständischer Bau- und Planungsbetriebe in Deutschland.
Gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, der Bundesarchitektenkammer, der Bundesingenieurkammer und der haben wir heute klar Position bezogen:
Der Losgrundsatz darf nicht weiter aufgeweicht werden!
𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻
🔹99 % der Bauunternehmen in 🇩🇪 haben unter 100 Beschäftigte
🔹Über 90 % der Planungsbüros weniger als 50 Mitarbeiter, Architekturbüros meist unter 10.
🔹Generalunternehmervergaben sind nicht schneller, verursachen aber laut Bundesrechnungshof Mehrkosten von 10-20 %
🔹Lokale Betriebe sichern kommunale Gewerbesteuereinnahmen, Arbeitsplätze und Ausbildung
🔹Der Gesetzentwurf der ist bereits ein weitreichender Kompromiss.
Deshalb unser Appell an den Bundestag: Halten Sie Wort! Setzen Sie das Bekenntnis zur mittelstandsfreundlichen Vergabe aus dem um.
Felix Pakleppa: "Beim Vergabebeschleunigungsgesetz geht es um echte . Wer den Losgrundsatz weiter aushöhlt, schiebt öffentliche Aufträge in Richtung großer Konzerne und lässt regionale Betriebe außen vor. Wir erwarten, dass das Bekenntnis zur mittelstandsfreundlichen Vergabe im Koalitionsvertrag umgesetzt wird und keine ist.“
Hier die gemeinsame Pressemitteilung der Verbände und das Papier:
https://www.zdb.de/meldungen/bundesregierung-muss-wort-halten-vergabereform-darf-den-mittelstand-nicht-ausschliessen