11/02/2026
Die Brotique, der kleine aber feine Laden im Strohberg, wurde auf Grund der großen Beliebtheit schnell zu klein.
Nun war es an der Zeit, das Konzept zu skalieren. Klingt erstmal einfach, war aber für alle Beteiligten eine Herausforderung. Das Team aus Bauherrn die wissen was sie wollen, einem tollen Vermieter und den Architekten die das ganze zusammen führen, hat in der knapp einjährige Bauphase alle Hürden genommen.
Möbel und Einbauten sind Eigenentwürfe.
Generell wurde die Materialpalette auf ein Wesentliches reduziert und farblich wie texturell aufeinander abgestimmt. Stampflehm, Warmwalzstahl, Eiche
Minimalismus und Einfachheit haben in der Brotique einen hohen Stellenwert.
So wurden auch die „Zutaten“ beim Innenausbau mit Bedacht gewählt. Ganz im Sinne der Philosophie der Betreiber: Unnötiges weglassen und Reduktion auf das Wesentliche. Trotzdem sollte sich der Gast wohl fühlen und die Materialien so ökologisch und nachhaltig als möglich sein.
An warmen Tagen werden die Faltfenster geöffnet so dass Innen und Aussen verschmelzen, was von den Gästen positiv angenommen wird.
Die offene Backstube unterstützt das Konzept. „Die Bauherrn wollten nicht durch eine Scheibe getrennt vom Kunden arbeiten wie man das so oft sieht. Gastraum und Backstube fließen ineinander so dass sich quasi alle im selben Raum befinden.“
„Um den Workflow in der Backstube zu verstehen, mussten wir uns intensiv mit den einzelnen Phasen im Herstellungsprozess auseinandersetzen. Hierbei wurde uns klar mit was für einer Konsequenz die Betreiber Sophie und Julius Henne dieses unglaublich tolle Brot herstellen.“
Entstanden ist eine Architektur die sich nicht in den Vordergrund drängt, aber eine Atmosphäre bietet die dem was in der Brotique passiert eine Bühne bietet.“
Danke an Sophie & Julius .bio für die tolle Zusammenarbeit!
Fotos von Carolin Wengert .wengert